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Neue Ausmalung der Kirche St. Clemens

Der Mut zur Farbe fasziniert

Münster-Hiltrup

Wie hat sich die Pfarreikirche St. Clemens durch die Sanierung verändert? Ein erster Blick auf die neue Ausmalung der Kirche ist vielversprechend.

Michael Grottendieck

Ein Vporhang verhindert allerdings jetzt den Blick auf den Altarraum. Foto: Grottendieck

Der Advent gilt als die Zeit der Vorfreude. Der Freude auf das, was kommen wird.

Auch die Kirchengemeinde St. Clemens will in den kommenden Tagen Vorfreude wecken. Vorfreude auf die Pfarrkirche, die während der umfangreichen Sanierung weit mehr als nur einen strahlend-weißen Anstrich erhalten hat. Sie wurde künstlerisch neu gestaltet, um die Architektur des Raumes neu zu erschließen.

Der Bildhauer, Glasmaler und Kirchenkünstler Tobias Kammerer hat das bislang eher schlichte Farbkonzept der Kirche an markanten Punkten ergänzt. Ganz konkret im Gewölbe der Kirche sowie am künftigen Standort der Mutter-Gottes-Figur hat er für neue starke farbliche Akzente gesorgt.

Zudem wird jedem Besucher der Kirche beim Eintritt durch das Hauptportal künftig die Neugestaltung des Altarraumes in roten, gelben und orangenen Farbtönen sofort ins Auge springen.

Doch bis zur Wiedereröffnung der Kirche müssen sich die Hiltruper noch bis Ende Januar gedulden. Zu Weihnachten jedoch können sie erstmals nach längerer Zeit wieder hineingucken in ihre Kirche. „Darauf freuen sich bereits viele Leute“, weiß Pfarrer Mike Netzler. Sogar die Weihnachtskrippe wird aufgebaut.

Allerdings muss man ein wenig vorwarnen: Ein Großteil der Kirche ist bereits abgehängt worden durch einen großen Vorhang. Ein Blick auf den Chorraum, die Seitenschiffe und die beiden neuen Rosettenfenster wird nicht möglich sein. Der Grund: Die Kirche ist weiterhin eine Baustelle mit nicht gesicherten Treppen und aufgerissenen Fußböden.

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