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SCN-Mitgliederversammlung

Sportclub erörtert Hallenbau für 1,5-Millionen Euro

Münster-Nienberge

Nieberge wächst und zieht auch immer häufiger junge Familien an. Grund genug auch die Sportangebote zukunftssicher zu machen. Dazu braucht der SCN mehr Platz und vor allem neue Räume, um den Breitensport vor Ort zu stärken.

Von Hubertus Kost

Geehrte mit SCN-Vorstand und Bezirksbürgermeister (v.l.) Astrid Klein-Kormelink, Timo Leusing, Reinhard Goecke, Carmen Markmann, Manfred Wilhelmer, Astrid Markmann, Angelika Bexten und Jörg Nathaus. Foto: hko Foto: HubertusKost

Der Sportclub Nienberge (SCN) holt die Pläne für den Bau einer Gymnastikhalle mit 3 Räumen wieder aus der Schublade. Unter dem Punkt „Sanierungs- und Baumaßnahmen“ wurde das Projekt am Montagabend auf der Mitgliederversammlung im SCN-Clubheim mit dem Hinweis auf eine baldige Realisierung erwähnt.

Bezirksbürgermeister lobt SCN

„Die Voraussetzungen sind erfüllt,“ betonte dazu Bezirksbürgermeister Jörg Nathaus (Grüne) als Gast der Versammlung. Mit Blick auf die wachsende Bevölkerung des Stadtteils im neuen Baugebiet investiere der SCN rechtzeitig in die Zukunft.

Der 2. Vorsitzende des Sportclubs, Manfred Wilhelmer, unterstrich erneut die Notwendigkeit, mit den geplanten Räumlichkeiten den Breitensport zu stärken und damit die Attraktivität des Vereins insgesamt weiter zu steigern.

Bedarf wächst

Der Bedarf nach sportlichen Aktivitäten nehme zu. Den im vergangenen Jahr fertig gestellten Kunstrasenplatz bezeichnete Wilhelmer als gutes Beispiel dafür, wie sich der Verein positionieren könne, wenn es dafür die Voraussetzungen gebe.

Rückblende: In einer außerordentlichen Versammlung plädierten die SCN-Mitglieder im Jahr 2017 fast einstimmig für das Zukunftsprojekt „Räume für den Breitensport“.

Lösungsvorschläge

Ein Anbau an die Mehrzweckhalle wurde als geeignete Lösung angesehen. 955 000 Euro sollten investiert werden, Förderungszusagen gab (und gibt es) von der Stadt, Darlehenszusagen aus der Sportstättenförderung der NRW Bank. Der Verein sprach von Eigenmitteln in Höhe von 150 000 Euro.

Die „Lage“ änderte sich durch das Stadtteil-Entwicklungskonzept, das unter anderem ein neues Baugebiet an der Feldstiege vorsieht. Dort soll auch die sehr sanierungsbedürftige SCN-Halle einen neuen Platz finden.

Für die Einbindung einer Gymnastikhalle wird der neue Standort aber nicht reichen, deshalb entsteht die Halle auf dem ehemaligen Gelände des Freibads. Wegen geänderter Rahmenbedingungen wird sich die Investitionssumme für das Projekt allerdings erhöhen.

Mit bis zu 1,5 Millionen Euro müsse insgesamt gerechnet werden, sagte Wilhelmer. Für die zu Ende gehende Nutzungsdauer der aktuellen SCN-Halle sind aber auch noch einige Investitionen erforderlich, um den Sportbetrieb „noch einige Jahre“ aufrecht zu erhalten.

Mehr Mitglieder

Beim Rückblick auf das vergangene Jahr erinnerte die 1. Vorsitzende des SCN, Astrid Markmann, besonders an das Fest zum 75-jährige Vereinsjubiläum, das in der Bevölkerung große Resonanz gefunden habe.

Zugleich erwähnte sie, dass die Nienberger auch in der Pandemie gezeigt hätten, dass sie „ihrem Verein die Treue halten.“ So sei die Zahl der Mitglieder von 2020 auf aktuell Mai 2022 sogar leicht von 1261 auf 1301 gestiegen

Die Versammlung wählte einen Teil des Vorstands neu. Veränderungen gibt es nicht. Einstimmig wiedergewählt sind Astrid Markmann (1. Vorsitzende), Manfred Wihelmer (2. Vorsitzender), und Reinhard Goecke (Geschäftsführer).

Astrid Markmann hob die ehrenamtliche Arbeit einiger Mitglieder besonders hervor und würdigte deren Engagement mit der silbernen Ehrennadel des Vereins. Ausgezeichnet wurden Silke Klein-Kormelink (Leiterin der Badminton-Abteilung) und Timo Leusing (Leiter der Fußball-Abteilung).

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