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Maibaumrichten an der Feuerwache

Die Wolbecker haben wieder „Bock auf Rauskommen“

Münster-Wolbeck

Es war fast wieder wie vor der Pandemie: Zum Maibaumrichten an der Wache der Freiwilligen Feuerwehr kamen viele Wolbecker zusammen. Als Zeichen des Aufbruchs und der Frühjahrsstimmung.

Von Andreas Hasenkamp

Gut besucht war das Fest – ähnlich wie vor der Pandemie: Beim Foto: anh

„Wir haben alle Bock auf Rauskommen“ – am Samstagabend beim Maibaumrichten mit Musik und zwei neuen Vereins-Schildern am Maibaum neben der Wolbecker Feuerwache. Einen „Tanz in den Mai“ hatte der Löschzug streichen müssen, so fand man sich draußen zusammen, zwei Tische mit Bänken sorgten für etwas Bequemlichkeit für die Älteren.

Für Unterhaltung sorgten der Spielmannszug, jeder selbst durch das Mitsingen bei Liedern wie „Nun will der Lenz uns grüßen“ zu Klängen von Quetschkommode und Mundharmonika von Josef Leifert, Bernhard Karrengarn und Egon Becklas. Gut besucht war das Fest – ähnlich wie vor der Pandemie.

Bürgerforum und Löschzug präsentierten sich

Und dazwischen präsentierten sich zwei Vereine, deren Plaketten nun ebenfalls am Maibaum prangen. Das Bürgerforum, 2000 gegründet, kümmert sich um den Angelpfad, die Piepenbach-Aue und den entstehenden Bürgerpark, betonte der Vorsitzende Willi Schriek.

Die 2017 aufgenommene Tradition des Gewerbevereins sei „Zeichen der Freude, des Aufbruchs, der Frühjahrsstimmung“ sowie ein „Zeichen für die Lebendigkeit der Wolbecker Vereine“, so Karrengarn. Er erinnerte an Vorteile des längerfristigen Engagements. „Da muss man üben und mitmachen“ – da bezog er sich auf die Feuerwehr.

Löschzugführer Antonius Markfort

Deren Löschzugführer Antonius Markfort ist stolz auf seine Leute: „Sie machen das, was viele heute nicht mehr machen wollen: sie übernehmen Verantwortung“. 35 machen derzeit mit – das wachsende Wolbeck könne mehr gebrauchen. „Jeder darf mal überlegen, was kann er für seine Gemeinde, was kann er für seine Feuerwehr tun.“

Seit diesem Jahr ein neues Angebot hat der Verein für Leibesübungen (VfL) von 1910, einer der ältesten Vereine Wolbecks, auch bekannt als „Verein fußballverrückter Leute“. Altherren-Obmann Rudi Haves ermunterte zum Mitmachen beim „Walking Football“, wo nur gegangen werden darf. Wer es lieber erst mal bestaunen möchte, kann dies beim Lokalderby tun; am Tag vor Christi Himmelfahrt steigt wieder „Dorf gegen Heide“ – mit Gehfußball als zweiter von drei Halbzeiten.

Übrigens sucht der VfL noch einen „Bufdi“. Und mehr Trainer – aus den Neubaugebieten kämen schließlich inzwischen mehr Kinder. Die Mädchen könnten ebenfalls eine Trainingskraft brauchen.

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