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FDP betrachtet Analysen als überholt

„Ein Milliardengrab“

Münster-Südost

„Die FDP Südost freut sich über das große Interesse der Bürger und Bürgerinnen an der wieder aufgeflammten Diskussion um die Reaktivierung der WLE“, heißt es in einer Pressemitteilung.

wn

Sowohl in den Leserbriefen in den Westfälischen Nachrichten als auch bei der Podiumsdiskussion im Gasthaus Strandhof habe sich eine deutliche mehrheitliche Ablehnung des Personenverkehrs auf der Schiene gezeigt. Der Lärmschutz und Sicherheit an der Strecke, Stausituationen vor den Übergängen, die Streichung von Buslinien und die enormen Kosten wurden genannt. „Bei den wenigen Haltepunkten der Bahn werden viele Busfahrer eher wieder den PKW benutzen“, meint Willi Schriek, FDP-Vertreter in der Bezirksvertretung Südost.

Die 2010 vorgelegte Analyse sei dabei nicht mehr brauchbar, da die Kosten inzwischen um ein Drittel gestiegen seien, „obwohl nicht einmal alle Positionen eingerechnet sind“. Auch den errechneten Nutzen bezweifeln die Liberalen, da ihnen ein viel zu hoch gerechnete Zahl von Wechslern vom PKW zur Bahn zugrunde gelegt scheine.

Für die FDP bleibt es angesichts der vielen Gegenargumente beim „Nein zum Millionengrab WLE“.

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