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Wettbewerb um Ausrichtung des neuen Quartiers in Nienberge

Entscheidung im Frühjahr

Münster-Nienberge

In Nienberge soll ein neues Quartier entstehen. Wie genau das aussehen soll, darum dreht sich ein städtebaulicher Wettbewerb. Nach der ersten Stufe befinden sich nun fünf Konzepte in der Endrunde. Eine Entscheidung fällt im Frühjahr. Doch vorher sollen die Bürger eingebunden werden.

Südlich der Feldstiege in Nienberge soll ein neues Baugebiet entstehen. Foto: Stadt Münster

Münster-Nienberge Im Stadtteil Nienberge sollen auf einer rund 14 Hektar großen Fläche südlich der Feldstiege Wohnungen für verschiedene Zielgruppen sowie eine Grundschule und Kindergärten entstehen. Wie das neue Quartier aussehen kann, wird derzeit in einem zweistufigen städtebaulichen Wettbewerb ermittelt.

Elf Teams aus den Bereichen Städtebau, Landschafts- und Entwässerungsplanung haben in der ersten Wettbewerbsphase ihre Ideen und Visionen zu Papier gebracht. Laut Aufgabenstellung galt es, Strukturkonzepte für verschiedene Themenbereiche zu erarbeiten. Dazu gehörten die Form der Bebauung und die Gestaltung des freien Raumes sowie Aspekte des Klimaschutzes und eine integrative Entwässerungsplanung.

Entscheidung im Frühjahr erwartet

Außerdem befassten sich die Teams mit den notwendigen Infrastruktureinrichtungen und den Möglichkeiten, sozial geförderten Wohnraum anzubieten, schreibt die Stadt Münster in ihrer Presseinformation.

Das Preisgericht hat in seiner Sitzung Ende November fünf Arbeiten für die zweite Phase des Wettbewerbs ausgewählt. Die ersten Weichen für die Quartiersentwicklung sind damit gestellt. „Alle fünf ausgewählten Teams haben für die komplexe Planungsaufgabe starke Lösungsansätze gefunden. Wir dürfen gespannt sein auf die weitere Ausarbeitung“, berichtet Stadtbaurat Robin Denstorff aus der Preisgerichtssitzung.

Konzepte zu städtebaulichen Entwürfen ausarbeiten

So geht es im Wettbewerb weiter: Die fünf Teams starten nun in die zweite Arbeitsphase. Auf Basis der Empfehlungen aus dem Preisgericht werden sie ihre Konzepte zu städtebaulichen Entwürfen ausarbeiten.

Das Preisgericht wird am 4. März (Freitag) wieder zusammenkommen und den besten Entwurf auszeichnen. Die Planungsverwaltung setzt auch in diesem Wettbewerb auf die Beteiligung und Information der Bürgerschaft.

In der Auslobung waren Rückmeldungen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt worden, die im Rahmen des Stadtteilentwicklungskonzeptes für Nienberge und Häger zusammengetragen worden waren.

Einen ausführlichen Einblick in den Wettbewerb und seine Ergebnisse werden im Frühjahr die geplante öffentliche Präsentation und die anschließende Ausstellung liefern.

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