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Begabungsförderung

Ausgezeichnete Nachwuchsforscher am Stein-Gymnasium

Münster-Gievenbeck

Ist Pluto ein Planet? Was ist ein Axolotl? Mit solchen Fragen haben sich Nachwuchsforscher am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium beschäftigt. Nun wurden sie im Rahmen eines Landesprojekts ausgezeichnet.

Sieben Schülerinnen und Schüler haben erfolgreich am Forder-Förder-Projekt am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium teilgenommen. Foto: Freiherr-vom-Stein-Gymnasium

Welcher Weltrekord brauchte weniger als vier Sekunden? Welches Weltwunder dagegen über 20 Jahre? Kennst du einen Gott, der seine eigenen Kinder verspeist oder den Verein, der Gründungsmitglied der Bundesliga gewesen ist? Allesamt schwierige Fragen – nicht jedoch für sieben Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe sechs am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, die am Forder-Förder-Projekt teilgenommen und zu den verschiedenen Fragestellungen geforscht haben.

Ende Februar stellten sie in der Aula der Schule Auszüge ihrer Expertenarbeiten vor. Auf dem Weg von der ersten Projektidee bis zum Tag der Präsentation haben MINT-Koordinator Sven Friedrich und Petra Husmeier, Koordinatorin individuelle Förderung, trotz aller (Corona-) Hindernisse motivierte und wissbegierige Schüler erlebt, teilt die Schule mit.

Ob beim Erstellen einer digitalen Mindmap, beim Verfassen der Expertenarbeiten oder Vorbereiten des Vortrags via Powerpoint – die Schülerinnen und Schüler haben sich allen Herausforderungen gestellt.

Pluto als Planet?

Das Forder-Förder-Projekt, das vom Landeskompetenzzentrum für individuelle Förderung Münster begleitet wird, richtet sich an helle Köpfe und ist am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium zu einem festen Bestandteil der Begabungsförderung geworden.

Für den feierlichen Rahmen haben auch Geschwister und Mitschüler gesorgt, die die Präsentation musikalisch begleiteten. Nicht nur im Vortrag, sondern auch in der anschließenden Gesprächsrunde haben die Nachwuchsforscher kompetent dem Publikum Rede und Antwort stehen können.

Dabei ist auch die große Begeisterung für ihre Themen deutlich geworden: So wurde dazu aufgefordert, Pluto zu einem Planeten zu ernennen, die Zuhörer wurden für die psychische Situation von Krebspatienten sensibilisiert wie auch auf die gefährdete Lebenssituation des Axolotls hingewiesen wurde. Am Ende wurden alle Projektteilnehmer ausgezeichnet.

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