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Bauherrenpreis für Wohn- und Stadtbau

Bezahlbarer und zukunftsfähiger Wohnraum am Arnheimweg

Münster-Gievenbeck

Freude bei der Wohn- und Stadtbau: Das Neubauquartier am Arnheimweg hat dem kommunalen Wohnbauunternehmen den Deutschen Bauherrenpreis beschert.

Im Beisein von Oberbürgermeister Markus Lewe (3.v.l.) wurde der Deutsche Bauherrenpreis erstmals regional an die Wohn- und Stadtbau, das Wohnungsunternehmen der Stadt Münster, übergeben. Foto: Heiner Witte

Im Rahmen einer symbolischen Preisübergabe im Wohnquartier Arnheimweg hat Oberbürgermeister Markus Lewe das städtische Wohnbauunternehmen Wohn- und Stadtbau für sein Engagement im bezahlbaren Wohnungsneubau gewürdigt.

„Bestehende Stadtstrukturen weiterentwickeln, effizient und bezahlbar neu bauen“, das ist laut einer Pressemitteilung das Ziel des kommunalen Wohnungsunternehmens. Es wurde jetzt mit dem Deutschen Bauherrenpreis ausgezeichnet.

Das Wohnquartier Arnheimweg mit 65 Wohnungen in fünf Gebäuden sei durchgehend dreigeschossig mit KfW-Effizienzhaus-55-Standard und durch eine großzügige Nachbarbebauung geprägt, die Baukosten seien vergleichsweise niedrig.

„Ein vielfältiger Mix von Wohneigentum und geförderten Wohnungen bietet eine gute Basis für das Zusammenleben von Menschen mit verschiedenen Bedürfnissen und Lebensweisen“, unterstreicht Stefan Wismann, Geschäftsführer des Preisträger-Unternehmens.

Hohe Bauqualität zu bezahlbaren Preisen

Als Oberbürgermeister und Deutscher Städtetag-Präsident hob Lewe gemeinsam mit den regionalen Ausloberverbänden bei einem gemeinsamen Quartiersrundgang den Stellenwert des kommunalen Wohnungsunternehmens für die Stadt Münster hervor.

„Eine hohe Bauqualität zu bezahlbaren Preisen – das ist eine echte Herausforderung. Umso wichtiger sind gute Beispiele, die zeigen, wie das in Nordrhein-Westfalen geht“, so Lewe Es gelinge der Wohn- und Stadtbau, ein breites Wohnraumangebot zur Verfügung zu stellen.

Steigende Baukosten, Material- und Fachkräftemangel

„Die Herausforderungen an das Bauen sind in den vergangenen Jahren enorm gestiegen. Wohnungsbau soll und muss klimaschonend, nachhaltig und gleichzeitig bezahlbar sein“, sagt Alexander Rychter, Direktor des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland-Westfalen. „Und das angesichts von demografischem Wandel, steigenden Grundstückspreisen, gesetzlichen und kommunalen Vorschriften.“

All diese Punkte zu berücksichtigen, stelle ein Wohnungsunternehmen vor große Herausforderungen – nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Krisensituation mit steigenden Baukosten, Material- und Fachkräftemangel, explodierenden Energiekosten, Zinsanstieg und einer unsicheren Förderkulisse.

23 öffentlich geförderte Mietwohnungen

„Das Quartier am Arnheimweg ist ein beeindruckendes Beispiel, wie bezahlbarer zukunftsfähiger Wohnungsbau gelingen kann“, unterstreicht Gert Lorber, Vorsitzender BDA Nordrhein-Westfalen. „Zum gesellschaftlichen Engagement gehört vor allem auch der Einsatz für erschwingliches Wohnen. Dies steht beim Deutschen Bauherrenpreis – neben der architektonischen Qualität – im Vordergrund“.

Laut Stefan Wismann wurden am Arnheimweg in zwei Gebäuden 23 öffentlich geförderte Mietwohnungen und in drei weiteren Gebäuden 42 Eigentumswohnungen geschaffen. Alle Wohnungen seien barrierefrei erreichbar und verfügten über Terrassen, Loggien beziehungsweise Balkone.

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