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Graffiti-Aktion der Wartburgschule

Bunte Landschaft aus der Spraydose

Münster-Gievenbeck

Das Schulparlament der Gievenbecker Grundschule hat sich mit Erfolg künstlerisch betätigt: Die Wände des Fahrradstands wurden fantasievoll gestaltet.

Zusammen mit Graffiti-Künstler Jan Fietz präsentierten die Mädchen und Jungen des Schulparlaments der Wartburgschule die fantasievoll gestalteten Wände des Fahrradstands. Foto: sch

Das Engagement hat sich gelohnt: Eine kunterbunte Symbollandschaft umgibt seit kurzer Zeit die beiden Wände des offenen Fahrradstands der Wartburg-Grundschule und beschert dort Aufbruchstimmung – wenigstens ein Highlight im coronageprägten Unterrichtsjahr. Es handelt sich um Graffiti-Kunst, die per Spraydose an die Wände kam.

Verantwortlich für die Aktion zeichnen acht Mädchen und Jungen des Schulparlaments sowie Jan Fietz. Der Graffiti-Künstler aus Steinfurt war dreinhalb Wochen an der Schule im Einsatz und gestaltete mit Unterstützung durch die Kinder die Wände des Leezenstands. Im Rahmen des Projekts fand unter anderem auch ein mehrtägiger Workshop statt, bei dem Fietz dem Nachwuchs den Umgang mit der Spraydose näherbrachte. Außerdem wurden Leinwände gestaltet, die die Schüler mit nach Hause nehmen konnten. Die fantasievolle Motivwelt erstreckte sich dabei vom Sonnenuntergang bis hin zur Skyline von Münster.

Klimaschutz und Friedenstaube

Bei der Gestaltung der beiden Wände wurden, so ist von den Mitgliedern des Schulparlaments zu erfahren, vier Scherpunktmotive umgesetzt, so wie die vier Schulgebäude auch die Namen von Kontinenten (Aus­tralien, Europa, Afrika, Asien) tragen. Zu sehen sind jeweils zwei Kinder, die auf Rädern durch die Landschaft fahren. Das soll dem Thema Klimaschutz Rechnung tragen. Eine Friedenstaube, die durch die Lüfte fliegt, soll verdeutlichen, wie wichtig Frieden für die Welt ist. Bäume, durch die die Kinder fahren, sollen auf die Bedeutung von Wäldern und Natur für Mensch und Tier hinweisen. Und die Tatsache, dass auf einem der Wandbilder ein weißes und ein schwarzes Kind gemeinsam unterwegs sind, soll einer modernen multikulturellen Gesellschaft Rechnung tragen.

Förderverein macht Aktion möglich

Lob für den Einsatz der Nachwuchskünstler und die gelungene Aktion gab es von Gisela Gravelaar: „Das war ein großartiger Ersatz für die coronabedingt ausgefallene Schulparlamentsarbeit.“ Als Schulleiterin versäumte sie es nicht, dem Förderverein Dank zu sagen. Er habe es ermöglicht, dass das Projekt mit Graffiti-Künstler Jan Fietz durchgeführt werden konnte.

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