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Versammlung des 1. FC Gievenbeck im Sportpark

Ein schwieriges Jahr gemeistert

Münster-Gievenbeck

Die Einschränkungen durch die Pandemie waren eine große Aufgabe für den Verein. Und dennoch hat der 1. FC Gievenbeck das vergangene und durch Corona geprägte Jahr recht gut überstanden.

Von Sina-Marie Hofmann

Der Vorstand des Gesamtvereins sowie die Vorstände der Abteilungen beim 1. FC Gievenbeck blickten auf ein schwieriges Jahr zurück. Foto: Sina-Marie Hofmann

Es war ein ausgesprochen schweres Jahr für alle Sportvereine. Da machte auch der 1. FC Gievenbeck keine Ausnahme:. Das wurde bei der jüngsten Mitgliederversammlung im Sportpark deutlich.

Nach der Begrüßung des ersten Vorsitzenden Jörg Rüsing standen zunächst Ehrungen auf dem Programm. Udo Polder und Alfons Rensing sind dem Verein nun schon 25 Jahre treu. Auch Thomas Born konnte ein Jubiläum feiern: 40 Jahre Vereinsmitglied – seit seiner Geburt. Bernd Niemann sei nun schon seit 50 Jahren Mitglied des Vereins.

Pandemie als große Aufgabe für den Verein

„Wir haben ein Jahr hinter uns, das nicht einfach war“, erklärte Rüsing. Die Einschränkungen durch die Pandemie waren eine große Aufgabe für den Verein.

Trotz der schwierigen Zeit kann der Verein positiv in die Zukunft schauen. Bei den Mitgliederzahlen sei eine leichte Steigung zu verzeichnen und in den nächsten Jahren wolle weiter an der Spezialisierung und Erhöhung der Mitgliederzahlen gearbeitet werden.

Der kaufmännische Leiter Stefan Grädler bestätigte: „Das abgelaufene Geschäftsjahr war sehr coronageprägt.“ Trotzdem sei der Verein gut über die Zeit gekommen. Die staatlichen Hilfen, wie die Überbrückungshilfe und das Kurzarbeitergeld und der Verzicht der Trainer auf ihr Gehalt halfen außerordentlich.

Auf staatliche Hilfen angewiesen

Das bestätigte auch Roland Böckmann, der einen Kassensturz machte: Die Summe der staatlichen Hilfen allein lag bei 110 000 Euro. „Wenn wir die nicht gehabt hätten, wäre es schon schwierig geworden“, erklärte Böckmann.

Auch wenn die Einnahmen durch die Gastronomie und Veranstaltungen das vergangene Geschäftsjahr weg gebrochen seien, konnte Böckmann die Mitglieder beruhigen: „Wir haben das zweite Jahr in Folge ein positives Jahr.“ Somit sei eine beruhigende Liquidität auf den Konten nachzuweisen.

Viele Jugendliche kommen zum Verein

Der sportliche Leiter Carsten Becker sieht positiv in die Zukunft und gute Chancen sich weiterzuentwickeln. Dabei könnten die neuen Trainer behilflich sein: Für die Damenmannschaft ist Nico Sahle nun verantwortlich und für die U19 gibt es jetzt sogar ein Trainer-Trio bestehend aus Patrick Hartung, Tom Stoffmehl und Yannick Euler.

Die Tischtennisabteilung, berichtete Michael Kersebaum, habe durch Corona viele Jugendliche verloren – „jetzt rennen sie uns fast die Türen ein.“

Der Verein entschied sich dazu, die Mitgliedsbeiträge minimal zu erhöhen – einen Euro monatlich für einzelne Mitglieder und zwei Euro für Familien.

Ebenfalls wurden zwei Satzungsänderungen einstimmig beschlossen: Zum einen die von den Präventionsbeauftragten Alexandra Kramer und Carsten Becker initiierte Erweiterung der Satzung im Hinblick auf die Toleranz gegenüber jeglichen Religionen, Weltanschauungen und sexuellen Orientierungen.

Und zum anderen die vom Vorstand vorgeschlagene Änderung, die Digitalisierung weiter voranzubringen und nun auch die digitale Anmeldung zur Regel zu machen.

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