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Gievenbecker Ortsmitte

Ende der Bauarbeiten ist in Sicht

Münster-Gievenbeck

Die Bauarbeiten in der Gievenbecker Ortsmitte nähern sich dem Ende entgegen – zumindest vorerst. Der Wochenmarkt kann zurückkehren. Im August müssen letzte Restarbeiten durchgeführt werden. Doch schon bald sollen die Bagger wieder anrollen.

Von Joel Hunold

Ratsherr Martin Lücke (r.) hat sich über von Stefan Große-Bor­dewick von den Stadtnetzen über den Fortschritt der Bauarbeiten in der Gievenbecker Ortsmitte informieren lassen. Foto: CDU Münster

Die Bauarbeiten in der Gievenbecker Ortsmitte, bei denen hauptsächlich Versorgungsleitungen gelegt und erneuert werden, nähern sich dem Ende. „Einige Bürgerinnen und Bürger haben mich gebeten, mich für einen zügigen Abschluss und damit ein Ende der Durchfahrtsbeschränkungen einzusetzen“, erläutert Dr. Martin Lücke, Ratsherr für den Stadtteil Gievenbeck in einer Pressemitteilung, nachdem er sich vor Ort über den Baufortschritt hat informieren lassen.

Stefan Große-Bor­dewick von den münsterischen Stadtnetzen, mit dem Lücke sich vor Ort getroffen hat, berichtet, „der Bauverlauf entspricht den zeitlichen Planungen“. Demnach sollen die Tiefbauarbeiten zum Ende der Woche abgeschlossen werden, womit auch die Verkehrsbeschränkungen wegfallen werden. Auch der Wochenmarkt kann laut der Stadtnetze wieder an seinen angestammten Platz zurückkehren.

Allerdings, erläutert Große-Bor­dewick in der Pressemitteilung des Ratsherrn weiter, müssen zwischen Mitte und Ende August noch einige Hausanschlüsse gelegt und damit die Versorgungsleitungen an die Haushalte angeschlossen werden.

Verzögerung oder nicht?

Dies verwundert insofern, als dass die Stadtnetze Ende März in einer Ankündigung des Bauvorhabens zunächst geschrieben hatten, die Neuverlegung der Versorgungsleitungen in der Gievenbecker Ortsmitte inklusive der Hausanschlüsse der Anwohner werde bis Ende Juli erfolgen. Gab es also Probleme oder Verzögerungen bei den Bauarbeiten?

Nein, erläutert Stadtwerke-Sprecherin Lisa Schmees auf Nachfrage. Alles sei nach Plan verlaufen. Vielmehr sei es, anders als im März geschrieben, eigentlich von Anfang an geplant gewesen, die Hausanschlüsse mit zeitlicher Verzögerung zu verlegen. „Wir müssen die Leitungen erstmal testen, es sollen zum Beispiel Wasserproben analysiert werden, bevor der Anschluss an die Häuser erfolgt“, so Schmees.

Für die ab Mitte August anstehenden Arbeiten, die besonders auf den Gehwegen erfolgen, sei aber keine Sperrung rund um den Rüschhausweg und die Ortsmitte erforderlich. Es werde lediglich „kleine Belastungen, ganz punktuell“ für die Anlieger geben, so Schmees. Anlieger sollen über bevorstehende Versorgungsunterbrechungen per Aushang informiert werden. Ab Ende September sollen dann alle Anlieger an die neuen Leitungen angeschlossen sein.

Umgestaltung der Ortsmitte wohl ab 2023

Die nun bald abgeschlossenen Bauarbeiten waren, anders als viele Gievenbecker zunächst gehofft hatten, nicht der Startschuss für die Umgestaltung der Ortsmitte. Die soll frühestens in knapp anderthalb Jahren starten. Die Erneuerung der Versorgungsleitungen wurde vorgezogen, um den dringenden Wunsch eines Stadtwerke-Kunden nach Fernwärme zu erfüllen. Im kommenden Jahr sollen zudem Kanalarbeiten in dem Bereich durchgeführt werden.

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