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Neuer Werkhof im „Grünen Trichter“

Gründach und Photovoltaikanlage

Münster-West

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Eine Entscheidung über den Bau eines „Gärtnerstützpunktes“ im „Grünen Trichter“ blieb der Bezierksvertretung Münster-West verwehrt. Der Rat hat hier das Sagen.

Von Bettina Laerbusch

Eine Photovoltaikanlage Foto: dpa (Symbolbild)

Zustimmen oder ablehnen? Weder das eine noch das andere mussten (oder konnten) die Mitglieder der Bezirksvertretung (BV) Münster-West in ihrer jüngsten Sitzung. Thema waren die Pläne der Stadt zum Neubau eines „Gärtnerstützpunktes“ im „Grünen Trichter“ in Gievenbeck. Die BV musste die Pläne lediglich zur Kenntnis nehmen. Die Entscheidung, ob es für das Vorhaben einen Baubeschluss gibt, fällt der Rat am 29. September.

Was soll passieren? Der „Gärtnerstützpunkt“ für bis zu 20 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ist nördlich der Oxford-Kaserne im Grünzug „Grüner Trichter“ geplant. Die Erschließung würde über eine neu zu errichtende Grundstückszufahrt von der Gievenbecker Reihe aus erfolgen. Gebaut werden soll konkret ein nicht öffentlicher Werkhof mit zwei Geschossen. Im Erdgeschoss gibt es unter anderem eine Halle für vier Fahrzeuge und eine Werkstatt, möglicherweise zukünftig auch eine öffentliche WC-Anlage. Im Obergeschoss sind Umkleide-, Büro und Personalräume geplant.

MIt Photovoltaik-Anlage Emissionen einsparen

Das Erdgeschoss wird aus Stahlbetonwänden errichtete; das Obergeschoss ist als aufgesetzte Holzraumbaukonstruktion vorgesehen. Flache Gründächer, mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet, sind vorgesehen. Kalkulierte jährliche Energieproduktion dadurch: 7000 Kilowattstunden, was wiederum CO-Emissionen einspare, schreibt die Stadt in ihrer Sitzungsvorlage für die Kommunalpolitiker.

Kabel beziehungsweise Leerrohre für eine mögliche spätere Nachrüstung von Ladestationen zur Elektromobilität sind ebenfalls vorgesehen – aktuell allerdings, so die Stadt, würden am Standort keine E-Fahrzeuge vorgehalten.

Bauarbeiten sollen 2022 starten

Anfang 2022 soll mit den Bauarbeiten begonnen werden. Geplante Fertigstellung: Anfang 2023. Veranschlagte Kosten insgesamt (Investitions- und Folgekosten): knapp 1,8 Millionen Euro.

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