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Andreasgemeinde

Italienisches Flair verzaubert auch unter dem Kirchenhimmel

Münster-Coerde

Die Andreasgemeinde wollte gleich drei runde Jahrestage mit einer Serenade draußen feiern. Der heftige Regen war dagegen. Drinnen war es schließlich dann aber auch schön.

Lydia Fischer, Maria Christina Tsiakourma und Cristian Ramirez begeisterten das Publikum. Foto: Marian Conlan

Draußen ging nicht. „Da oben hätten sie singen sollen“, sagte Pfarrer Frank Beckmann etwas wehmütig und zeigte auf den Balkon des Diakonie-Hauses. Doch wegen der schlechten Wettervorhersage blieben Freitagabend die liebevoll gedeckten Biertische in der Andreaskirche.

Und die Gäste kamen trotz Regenschauer zum Feiern. 140 Jahre waren der Grund für das Fest: 50 Jahre eigenständige Andreasgemeinde, 40 Jahre seit der Einweihung der Andreaskirche und weitere 50 Jahre seit der Weichenstellung für das erste H.O.T. in Coerde.

Dieser dreifache Grund war der Anlass für die Coerder italienische Serenade. Rot-weiß-grüne Servietten, kleine Fähnchen, Antipasti und italienischer Wein fehlten nicht, doch besonders die italienische Musik sorgte für das passende Ambiente.

Einleitend sang der Singekreis unter Leitung von Beatrix Bleibel ein italienisches Schlager-Potpourri mit feurigem „Tarantella“, „Zwei kleine Italiener“ und Santa Lucia. Bei den Capri-Fischern stimmte schließlich der ganze Saal mit ein.

Kräftige und virtuose Stimmen

Anschließend traten Maria Christina Tsiakourma (Mezzosopran), Cristian Ramirez (Bariton) und Lydia Fischer (Klavier) auf die Bühne. Die jungen Sänger überzeugten mit ihren kräftigen Stimmen und ihrer Spielfreude. Sie steigerten sich von Musikblock zu Musikblock, und der Applaus spiegelte das wider. Sie präsentierten Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Gioachino Rossini und Giuseppe Verdi.

Dazwischen blieb viel Zeit für den persönlichen Austausch der Gemeindemitglieder und -freunde. Auch von der Nachbargemeinde St. Norbert kamen Gäste und genossen die italienische Serenade. Es war ein rundum gelungener Jubiläumsabend.

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