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Projekt „ePart MS-Lab“ startet in Gievenbeck

Jugend plant ihren neuen Treff

Münster-Gievenbeck

Im Rahmen des Projekts „ePart MS-Lab“ starten eine Online-Befragung für Kinder und Jugendliche und eine Ideenwerkstatt in Gievenbeck. Das Projektteam möchte Antworten auf die Frage finden, wie ein Jugendzentrum der Zukunft aus der Perspektive junger Menschen aussieht.

Für eine Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Gievenbeck werben (v.l.) Roland Kober vom Fachwerk Gievenbeck, Marc Gottwald-Kobras vom Stadtplanungsamt und Henning Spenthoff von Smart City Münster gemeinsam. Foto: Stadt Münster

Kinder und Jugendliche sind Münsters Zukunft. Mit dem Projekt „ePart MS-Lab“ möchte die Stadt junge Menschen zwischen zehn und 18 Jahren an der Stadtentwicklung beteiligen. „Mit unserem Projekt ePart MS-Lab gehen wir neue Wege in der digitalen Kinder- und Jugendbeteiligung“, erklärt Henning Spenthoff, Projektleiter in der Stabsstelle Smart City Münster im Dezernat für Planung, Bau und Wirtschaft.

Den eigenen Stadtteil erkunden

Ab sofort startet im Rahmen des Projekts eine Online-Befragung für Kinder-und Jugendliche in Gievenbeck, kündigt die Stadt in einer Pressemitteilung an. Jeden Mittwoch, Donnerstag und Freitag ab 16 Uhr findet eine offene „Ideenwerkstatt“ im Fachwerk am Arnheimweg statt. Kinder und Jugendliche sind eingeladen, gemeinsam mit dem pädagogischen Team vom Fachwerk ihren Stadtteil zu erkunden. Ausgestattet mit Smartphones, Tablets, Mikrofonen und Kameras werden gemeinsam Kurzfilme, Fotos, Social-Media-Storys oder Podcasts produziert.

Gievenbeck ist mit dem Stadtplanungsamt als Stadtteil für eine digital unterstützte Beteiligung von jungen Münsteranerinnen und Münsteranern ausgewählt worden. „Ausschlaggebend für diese Entscheidung war die Möglichkeit, Ergebnisse schnell umsetzen zu können, damit Partizipation als sinnvoll und wirksam erlebt werden kann. Denn gerade die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen ändern sich schnell“, erläutert Marc Gottwald-Kobras von der Stabsstelle Strategische Stadtentwicklung im Stadtplanungsamt. Die anstehende Gestaltung des Jugendtreffs im neuen Quartierszentrum am Gescherweg habe sich dafür sehr gut angeboten, so Gottwald-Kobras.

Jugendzentrum der Zukunft gestalten

Das Projektteam möchte Antworten auf die Frage finden, wie ein Jugendzentrum der Zukunft aus der Perspektive junger Menschen aussieht. Mit welchen altersgemäßen Methoden und in welchen – insbesondere digitalen – Räumen sind sie erreichbar?

Roland Kober vom Fachwerk möchte zudem wissen, wie Jugendliche den Jugendtreff gern einrichten möchten, der gerade am Gescherweg entsteht, und welche Programme den Kindern und Jugendlichen wichtig sind. „In der Kinder- und Jugendarbeit hat die Partizipation grundsätzlich eine große Bedeutung“, sagt Kober. „Im Alltag nutzen wir viele Möglichkeiten der Beteiligung im Kontakt mit den Jugendlichen, etwa bei der Erstellung des Programms. Wir freuen uns, dass wir im Zusammenhang mit der Einrichtung des neuen Jugendtreffs, bei der die Wohn- und Stadtbau schon bisher viel Mitsprache möglich gemacht hat, jetzt noch weitere, digitale Beteiligungsformate einsetzen und mit den Jugendlichen erproben können.“

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