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Forder-Förder-Projekt am Stein-Gymnasium

Junge Forscher präsentieren besondere Begabungen

Münster-Gievenbeck

Das Forder-Förder-Projekt ist ein Pilotprojekt, das vom Landeskompetenzzentrum für individuelle Förderung (angesiedelt an der Universität Münster) begleitet wird. Daran nahmen nun auch einige Stein-Gymnasiasten teil - mit den unterschiedlichsten Projekten.

Besondere Begabungen fördern: 9 Schülerinnen und Schüler des Stein-Gymnasiums nahmen am Forder-Förder-Projekt teil. Foto: Hubertus Kost

Am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium präsentierten vor wenigen Tagen kleine Experten einem kleinen Kreis große Ergebnisse ihrer Arbeit. Konkret: neun Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe sechs nahmen an einem Projekt teil, das besondere Begabungen bei der Entwicklung der Lernkompetenz unterstützt. Dabei haben sie an ganz unterschiedlichen Themen – von Aquakultur bis Schach – geforscht. Der kleine Kreis waren Familienmitglieder (überwiegend Eltern und Großeltern), denen die Nachwuchs-Experten ihre Projekte vorstellten. Wegen der Corona-Bestimmungen war die Teilnehmerzahl begrenzt.

Für Pilotphase ausgesucht

Das Forder-Förder-Projekt ist ein Pilotprojekt, das vom Landeskompetenzzentrum für individuelle Förderung (angesiedelt an der Universität Münster) begleitet wird. „Wir wollten gern dabei sein,“ sagt Schulleiter Jürgen Velsinger, der sich darüber freut, dass das „Stein“ für die Pilotphase ausgesucht wurde. Die Teilnehmerzahl war begrenzt. Der Schulleiter und das begleitende Lehrkräfteteam (Petra Husmeier, Bärbel Tietz und Sven Friedrich) hoffen deshalb auf Fortsetzung des Programms.

Die jungen Experten im Alter von elf und zwölf Jahren konnten die Themen, an denen sie forschen wollten, selbst aussuchen. So entstanden die Projekte Mountainbike (Ben Ollech), Naturschutz und Tourismus auf Spiekeroog (Imke Weißer), Aquakultur (Nils Rolfes), BMX-Radsport (Nik Symanowski), Vulkanismus (Mats Kemper), Bionik (Johannes Bäumer), Schach (Ahmed Elawaad) und „Die Maya“ (Moritz Lasse Hermann). Eine enorme Bandbreite von Naturwissenschaften über Völkerkunde bis Technik – und ein ganz aktuelles Thema gehörte auch dazu: Riyomi Rienesh Godfrey beschäftigte sich mit dem Corona-Virus.

Sechs Monate Arbeitsprozess

Die Arbeit konnte aufgrund der Corona-Pandemie nicht in der Schule stattfinden. Unterstützt und begleitet wurde der Arbeitsprozess (sechs Monate) von den Lehrkräften durch regelmäßige Videokonferenzen.

Dazu gehörte die Anleitung zur Unterstützung einer Power-Point-Präsentation und zu weiteren Tools. Ein Fazit der Lehrkräfte: „Dadurch wurden nützliche Arbeitstechniken und Formen des selbstständigen Lernens vermittelt.“ Erkenntnis war aber auch: Lernen zu Hause ist nicht ganz einfach.

Zu den Zielen des Projekts gehört es, Lernpotenziale zu entdecken und auch außerhalb von schulischen Themen für Lernen zu werben. Jürgen Velsinger sieht das Interesse dafür reichlich vorhanden, das habe die Pilotphase gezeigt.

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