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Fachwerk sorgt für strikte Umsetzung der Schutzverordnung

Kinderkurse finden trotz Corona statt

Münster-Gievenbeck

Absagen sind in dieser Zeit keine Seltenheit. Anders beim Fachwerk: Dort finden die Angebote für Kinder und Jugendliche statt - wenn auch unter Auflagen.

kbö

Der Nähkursus, der gestern startete, kann trotz Corona durchgeführt werden – unter bestimmten Kriterien der Schutzverordnung. Foto: PD

Corona hat das öffentliche Leben fest im Griff. Die Beschränkungen betreffen natürlich auch öffentliche Einrichtungen des Fachwerks Gievenbeck. Doch anders als erwartet dürfen laut diverser Bestimmungen einige Angebote stattfinden, wie Alfons Egbert, Leiter des Fachwerks, sagt: „Der Bereich der Kinder-Jugendarbeit wird insbesondere durch den Paragrafen sieben – weitere außerschulische Bildungsangebote – der aktuellen Corona-Schutzverordnung geregelt.“ Diese stamme vom 30. Oktober.

Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit können demnach Kindern und Jugendlichen entsprechend weiterhin Angebote machen. „Es gelten allerdings bestimmte Einschränkungen“, weiß Egbert. Eine Alltagsmaske müsse in Einrichtungen und während der Angebote in Gebäuden und geschlossenen Räumen immer getragen werden.

Abstand halten ist bei den Teilnehmern ebenfalls Pflicht: 1,50 Meter sind einzuhalten. Eine einfache Rückverfolgbarkeit muss gewährleistet werden. Die Gruppengröße darf in Einrichtungen nicht mehr als zehn Personen inklusive der Mitarbeiter betragen.

„Die Kinder- und Jugendtreffs im La Vie, am Gescherweg, am Legdenweg sowie am Fachwerk selbst sind also weiterhin geöffnet“, so Egbert. Die Verantwortlichen im Fachwerk sind zwar auch digital sehr gut im Kontakt mit den Jugendlichen und den Eltern der Kinder, freuen sich aber, dass weiterhin ein persönlicher Kontakt unter den vorgeschriebenen Regeln möglich ist.

„Es ist die Kombination dieser beiden Kontaktmöglichkeiten, die die neue Qualität der Beziehungsarbeit ausmacht“, ist der Fachwerk-Leiter überzeugt. Die Verantwortlichen konnten deutlich beobachten, wie die Kinder und Jugendlichen gerade in der Corona-Zeit den Kontakt zu den Pädagogen suchen. „Dieser Kontakt ist auch aus fachlicher Sicht erforderlich.“

Dabei gehe es einerseits um den erheblich gestiegenen Gesprächsbedarf des Publikums und anderseits um die Prävention im Bereich von Alkohol- und Cannabis-Konsum. „Auch die Kinder aus geflüchteten Familien freuen sich, dass sie sich weiterhin im Kinder-Planten treffen können“, meint Egbert.

Weitergeführt werden zudem die Kurse für Kinder. Das gilt auch für den beliebten Nähkurs. Um den Mindestabstand gewährleisten zu können, wurden die Nähmaschinen bereits auf zwei Räume verteilt. Geöffnet bleibt ebenso die Keramikwerkstatt für Kinder an den bekannten Nachmittagen.

Die Kurse für Erwachsene müssen allerdings abgesagt werden.

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