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Kritik an Sperrung der Aa-Brücke Bredeheide

„Können nicht zwei Jahre lang auf Radweg warten“

Münster-West

Aus Sicht von Angela Stähler ist es nicht akzeptabel, dass die Aa-Brücke zwischen Gievenbeck und Roxel für längerer Zeit nicht genutzt werden soll. Die CDU-Ratsfrau macht sich für eine „tragfähige Zwischenlösung“ stark.

Ist beschädigt und kann schon seit längerer Zeit nicht genutzt werden: die Aa-Brücke an der Bredeheide. Foto: sch

Die knapp 40 Meter lange Holzbrücke über die Aa an der Bredeheide ist – wie berichtet – schwer beschädigt. Sie soll laut einer Mitteilung der münsterischen CDU deshalb gesperrt und für 600.000 Euro ersetzt werden.

Für Roxels christdemokratische Ratsfrau Angela Stähler ist es jedoch nicht akzeptabel, dass laut einer Übersicht der Stadtverwaltung mit der Neuerrichtung der viel genutzten Brücke zwischen Roxel und Gievenbeck erst in zwei Jahren begonnen werden soll. Von einem „möglichen Bau in 2024“ sei dort zu lesen.

„Für viele in Roxel und besonders für die Jungen und Mädchen auf dem Weg zum Stein-Gymnasium ist die Bredeheide ein wichtiger Fahrradweg in Richtung Stadtmitte“, so die Kommunalpolitikerin in einer Pressemitteilung.

Der nun notwendige Umweg über die von Autos viel befahrene Roxeler Straße sei zweieinhalb Kilometer länger und lade nicht gerade zum Radfahren ein. „Besonders in diesen Zeiten können wir nicht zwei Jahre lang auf einen guten und beliebten Radweg warten. Notfalls muss es an der maroden Brücke eine tragfähige Zwischenlösung geben, ehe der Neubau realisiert wird“, stellt Stähler klar. Die CDU-Politikerin hat deshalb bereits Gespräche mit der Stadtverwaltung aufgenommen.

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