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Neues Gesicht beim Haus der Familie

Koordinatorin für die Bildungsarbeit vor Ort

Münster-Gievenbeck

Ein neues Gesicht repräsentiert künftig das Haus der Familie mit seinen zahlreichen Angeboten im Stadtteil Gievenbeck.

Kay Böckling

Ruth Ehrich (l.) ist das neue Gesicht für das Haus der Familie in Gievenbeck. Sie übernimmt die Aufgabe von Marlene Schmidt (M.). Über den Wechsel informierte Edith Thier, Leiterin vom Haus der Familie. Foto: kbö

Ruth Ehrich ist ab dem 1. August die erste Ansprechpartnerin, wenn es um Weiterbildungsangebote, Kurse oder Seminare geht, die im Westen Münsters angeboten werden. Sie tritt die Nachfolge von Marlene Schmidt an, die sich einer neuen beruflichen Herausforderung stellen möchte – außerhalb des Hauses der Familie.

Marlene Schmitt hatte die Aufgabe als Verantwortliche für die Stadtteilarbeit in Gievenbeck erst vor drei Jahren von Barbara Lipperheide übernommen. „Ich habe sieben Jahre für das Haus der Familie gearbeitet. Nun möchte ich etwas anderes machen“, sagt Marlene Schmidt. Die Arbeit in Gievenbeck bereitete ihr nach eigenem Bekunden stets viel Freude: „Weil es eben ein sehr gut vernetzter Stadtteil ist.“ Die Mitarbeiter anderer Einrichtungen in Gievenbeck seien sehr kooperativ, was die Arbeit enorm erleichtert habe.

Rund 1000 erwachsene Teilnehmer, rund 500 Kinder und über 100 Veranstaltungen pro Jahr zählt das Haus der Familie bezüglich seiner Aktivitäten in Gievenbeck. Man arbeite beispielsweise eng mit den Kitas oder Familienzentren zusammen.

Ihre Aufgaben in Gievenbeck waren vielfältig. So war und ist weiterhin die Bestandsaufnahme vor Ort enorm wichtig: „Was gibt es in Gievenbeck für Bedarfe, was fehlt, in welcher Form können wir weitere Kursus-Angebote machen?“, formuliert es Marlene Schmidt. Eine große Aufgabe stehe unmittelbar bevor: „Da kommt das Thema Oxford-Kaserne: Es wird künftig ja eine Menge entstehen und wir müssen sehen, ob und wie wir Familienangebote etablieren können.“

„Für uns ist es Fakt, dass wir mit Marlene Schmidt eine sehr engagierte Mitarbeiterin verlieren“, bedauert Edith Thier, Leiterin des Hauses der Familie. Gleichzeitig ist sie froh, mit Ruth Ehrich eine geeignete Nachfolgerin gefunden zu haben. Die Neubesetzung der Stelle erfolge aufgrund der Tatsache, dass die Bildungseinrichtung mit dem Hauptstandort in Münsters Innenstadt sehr viel Wert auf die dezentrale Arbeit lege: „60 Prozent des Angebots erfolgen am Krummen Timpen, 40 Prozent in den Stadtteilen“, rechnet Thier vor. Ein Schwerpunkt der Stadtteilarbeit liege in Gievenbeck.

Ruth Ehrich arbeitet bereits seit 14 Jahren für das Haus der Familie. Ihre neue Wirkungsstätte ist ihr durchaus bekannt: „Ich habe hier schön häufiger eine Vertretung übernommen.“ In der jüngsten Vergangenheit habe es hinsichtlich der personellen Veränderung auch schon eine Übergabe gegeben. Eine ihrer künftigen Aufgaben ist der „Bildungs-Pilot“. Dabei handele es sich um ein Patenschaftsprojekt für Grundschüler.

Wie wichtig dem Haus der Familie die Arbeit in einem Stadtteil wie Gievenbeck ist, beweist die Tatsache, dass Ruth Ehrich bislang als Honorarkraft angestellt war und nun als hauptamtliche Mitarbeiterin tätig wird. Feste Sprechstunden wird sie im Stadtteil nicht anbieten. „Das hat sich nicht als zielführend herausgestellt“, sagt ihre Vorgängerin. Vielmehr laufe der Kontakt über das gut funktionierende Netzwerk vor Ort. Ansonsten könne der Kontakt bei Bedarf auch über das Haus der Familie in Münster erfolgen.

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