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10.000 Euro an die Diakonie übergeben

Lukas-Kirchengemeinde spendet für Flutopfer

Münster-Gievenbeck

Die Evangelische Lukas-Kirchengemeinde spendet 10.000 Euro an die Betroffenen der Flutkatastrophe. Es werde Jahren dauern, alles wieder aufzubauen, so die Begründung. Zudem ruft die Gemeinde zu weiteren Spenden auf.

Von Joel Hunold

Holger Erdmann (l.) nahm stellvertretend für die Diakonie die Spende von Dirk Dütemeyer (M.) und Kolja Koeniger entgegen. Foto: Joel Hunold

Die Evangelische Lukas-Kirchengemeinde spendet 10.000 Euro als Soforthilfe für die Betroffenen der Flutkatastrophe. Das Geld geht an die Diakonie und wird von dort aus weiterverteilt. Die beiden Pfarrer Dirk Dütemeyer und Kolja Koeniger überreichten die Spende stellvertretend an den Superintendenten des evangelischen Kirchenkreises Münster, Holger Erdmann, der zugleich Mitglied des Vorstands der Diakonie Münster ist.

„In den Flutgebieten herrscht eine große Not. Manche haben alles verloren. Es wird Jahre dauern, das alles wieder aufzubauen“, begründet Dütemeyer die Spende.

Große Not in den Flutgebieten

Schon vor einigen Tagen hatte die Lukas-Gemeinde zu Spenden für die Betroffenen in den Flutgebieten aufgerufen. Das auf diesem Wege gespendete Geld sei allerdings direkt an die Diakonie in der Region gegangen und habe mit der nun erfolgten Spende nichts zu tun. „Dieses Geld kommt ausschließlich von uns“, so Dütemeyer. Das Presbyterium der Gemeinde habe der Spende zugestimmt. „Sie sind begeistert, dass es für einen guten Zweck in so einem großen Maßstab genutzt wird“, sagt Dütemeyer.

Koeniger ergänzt, dass aus dem Topf, aus dem die Spende stammt, normalerweise etwa das ökumenische Sozialbüro, welches die Gemeinde gemeinsam mit der katholischen Pfarrei Liebfrauen Überwasser betreibt, oder zweckgebunden Projekte unterstützt werden. An anderer Stelle fehlen werde das Geld nicht. „Der diakonische Auftrag ist die Säule unserer Arbeit“, so Dütemeyer.

Unterstützung für Betroffene und Einrichtungen

Superintendent Erdmann erläutert, dass das Geld „nicht nur für eine Schule oder eine andere konkrete Einrichtung gedacht“ ist. Vielmehr komme es in den großen Spendentopf der Diakonie, der gleichermaßen an Betroffene und Einrichtungen in den überfluteten Regionen verteilt wird.

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