Verlängerung des Arnheimweges

Neue Straße ins Oxford-Quartier nimmt klare Konturen an

Münster

Die Verlängerung des Arnheimwegs an der Kreuzung zur Gievenbecker Reihe macht Fortschritte. Vor Kurzem wurde damit begonnen, Randsteine zu verlegen, wodurch die zukünftige Straße nun deutlich zu erkennen ist.

Joel Hunold

Die Verlängerung des Arnheimwegs, die zunächst als Baustraße benötigt wird, nimmt Konturen an. Links der Straße soll in Kürze das neue Gemeindezentrum der Lukasgemeinde entstehen. Foto: Joel Hunold

Sie ist das erste klar sichtbare Zeichen, dass das alte Oxford-Kasernengelände, welches früher gut bewacht und abgezäunt für die Öffentlichkeit kaum erreichbar war, bald fester Bestandteil des öffentlichen Lebens in Gievenbeck sein wird: die Verlängerung des Arnheimwegs an der Kreuzung zur Gievenbecker Reihe. Vor Kurzem wurde damit begonnen, Randsteine zu verlegen, wodurch die zukünftige Straße nun deutlich zu erkennen ist. „Im Sommer, also in zwei, drei Monaten, soll die Straße fertig sein“, erläutert Andreas Leifken, Quartiersentwickler bei der Konvoy. Zunächst werde die zentrale Straße, die sich später durch das gesamte Oxford-Quartier bis runter zur Roxeler Straße ziehen soll, als Baustraße benutzt. „Im Moment finden Erschließungsarbeiten von Oxford-Nord statt“, berichtet Leifken.

Der schnelle Ausbau der Baustraße im nördlichen Teil des Quartiers sei nötig, da bereits erste Arbeiten an künftigen Grundstücken anstehen. Vor einem Monat hat bereits das städtische Wohnungsbauunternehmen Wohn- und Stadtbau mit den Arbeiten am Areal „Wohnen mit Aussicht“ im nördlichen Teil des Quartiers begonnen, das an den Grünen Trichter grenzen soll. In Kürze werde zudem die evangelische Lukas-Gemeinde mit dem Bau ihres neuen Gemeindezentrums beginnen. Dafür ist das erste Grundstück auf der linken Seite des verlängerten Arnheimwegs vorgesehen.

Baugenehmigung bereits erteilt

Die Baugenehmigung für das Gemeindezentrum inklusiver neuer Kirche hat die Stadt Münster bereits im März erteilt. Aktuell wartet die Gemeinde auf die kirchenaufsichtliche Genehmigung. „Wir erwarten sie täglich“, sagt Pfarrer Dirk Dütemeyer, „die Ausschreibungen sind fertig und können sofort rausgehen“. Die Eröffnung ist aktuell für das Frühjahr 2023 geplant.

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