Umgestaltung der Mitte

Ortskern-Initiative begrüßt Bauarbeiten

Münster-Gievenbeck

Eine Vollsperrung des Rüschhauswegs wäre eine Katastrophe, findet die Initiative Ortskern Gievenbeck mit Blick auf die Umgestaltung der Ortsmitte. Daher kann die Initiative den aktuellen Bauarbeiten dort durchaus etwas positives abgewinnen.

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Die IOG hofft, dass durch die aktuellen Arbeiten eine Vollsperrung des Rüschhauswegs verhindert werden kann. Foto: Joel Hunold

Die aktuellen Bauarbeiten auf dem Rüschhausweg sind, wie berichtet, keineswegs der Auftakt zur Umgestaltung der Gievenbecker Ortsmitte, sondern dienen der Verlegung von Fernwärmeleitungen. Gleichzeitig werden Strom- und Trinkwasserleitungen erneuert sowie Leerrohre verlegt. Besonders die CDU hatte sich verwundert darüber gezeigt, dass die Arbeiten, anders als politisch beschlossen, nicht mit der Umgestaltung der Ortsmitte gemeinsam erfolgen.

Die Initiative Ortskern Gievenbeck (IOG) findet es hingegen gar nicht so schlecht, dass bereits jetzt erste Bauarbeiten stattfinden. Die Vorstandsvorsitzende Verena Marx erläutert, dass durch die Aufspaltung eine Vollsperrung des Rüschhauswegs womöglich verhindert werden kann. „So können der Gehweg und die Geschäfte hoffentlich erreichbar bleiben“, sagt Marx.

Abwasserleitungen liegen in der Mitte der Straße

Ihrer Einschätzung ist ein Gespräch mit einem Vertreter der Stadtwerke vorausgegangen. Dieser hatte der IOG erläutert, dass für die Erneuerung von Abwasserleitungen – die ebenfalls im Zuge der oberflächlichen Umgestaltung der Ortsmitte angegangen werden sollen – die Straßenmitte geöffnet werden muss. Wären Arbeiten an den Abwasserleitungen in der Straßenmitte und die aktuellen Leitungsarbeiten am Straßenrand zeitgleich angegangen worden, wäre eine Vollsperrung wohl nicht zu vermeiden gewesen – was sowohl den Wochenmarkt, die Erreichbarkeit der Anlieger für Rettungsdienste als auch die Geschäftsleute vor Ort betroffen hätte.

Verwundert über die Verzögerung bei der Umgestaltung der Ortsmitte, die frühestens Anfang 2023 starten soll (wir berichten), zeigte sich die IOG dennoch. Man habe Bezirksbürgermeister Jörg Nathaus gebeten, bei der Stadtverwaltung nach dem aktuellen Planungsstand zu fragen. Dieser habe unverzüglich angekündigt, der Bitte nachzukommen.

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