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Aktion wegen der Pandemie nur in eingeschränkter Form

Sternsinger ab Donnerstag in Gievenbeck unterwegs

Münster-Gievenbeck

Ab Donnerstag sind die Sternsinger in Gievenbeck unterwegs. Allerdings klopfen sie nicht an jede Haustür – eine vorherige Anmeldung war notwendig. Wer dennoch den Segen haben und etwas spenden möchte, hat jedoch Alternativen.

Von Joel Hunold

Am Dienstag war Monika Wedig (r.) mit Sternsingern der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser, zu der St. Michael in Gievenbeck gehört, in der Innenstadt bei Bischof Felix Genn. Foto: Oliver Werner

Münster-GievenbeckAb Donnerstag sind die Sternsinger in Gievenbeck unterwegs und bringen den Segen zu den Häusern – allerdings in eingeschränkter Form. So mussten sich die interessierten Haushalte im Vorfeld der Aktion anmelden.

„Damit klar ist, dass der Besuch einvernehmlich ist“, erläutert Monika Wedig, die als Pastoralreferentin in der katholischen Pfarrei Liebfrauen-Überwasser für die Sternsingeraktion in Gievenbeck zuständig ist.

„Es wird ein Sternsingen auf Abstand. Eventuell sagen die Kinder auch nur den Segensspruch auf und singen nicht“, erläutert sie – zudem werden die Kinder die ganze Zeit Maske tragen und sind aufgefordert, an den Haustüren stehen zu bleiben, statt wie sonst oft üblich mit rein zu kommen an den Weihnachtsbaum.

Rund 100 Haushalte haben sich in Gievenbeck angemeldet. „Das müsste auf jeden Fall machbar sein“, sagt Wedig, obwohl sich deutlich weniger Kinder angemeldet haben, als üblich. Vor der Pandemie haben oft rund 100 Kinder bei der Sternsingeraktion mitgemacht, die in Gievenbeck ökumenisch mit der evangelischen Lukasgemeinde durchgeführt wird.

In diesen Jahr sind es rund 30 Kinder. Viele Eltern, erläutert Wedig, seien vorsichtig und hätten die Kinder nicht angemeldet – dabei steht passenderweise in diesem Jahr das Thema Gesundheit im Vordergrund der Sternsingeraktion, die weltweit Projekte für Kinder in Not unterstützt.

Segensaufkleber in Kirche und Pfarrheim abholen

Den Organisatoren war früh klar, dass es erneut keine normale Sternsingeraktion geben wird. „Von Anfang an, seit Beginn der Planungen im November, wollten wir es mit Anmeldung sagen“, sagt Wedig.

Dass die Sternsinger wieder durch den Stadtteil ziehen, ist schon ein Stück näher an der Normalität: Im vergangenen Jahr haben sie nicht an den Haustüren geklingelt, sondern nur den Segensgruß und einen Spendenaufruf verteilt.

Von Donnerstag (6. Januar) bis Samstag (8. Januar) sind die Sternsinger in der Pfarrei unterwegs. Wer es verpasst hat, sich anzumelden, und trotzdem etwas für Kinder in Not spenden und den Segensaufkleber haben möchte, kann sich in den Kirchen und im Pfarrheim eine Segenstüte abholen.

Der Aussendungsgottesdienst am Donnerstag um 15 Uhr in der Lukaskirche wird auf dem Youtube-Kanal der beiden Gemeinden ge­streamt.

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