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Material wird knapp

Gievenbecker Strickkreis bittet um Wollspenden

Münster-Gievenbeck

Seit 44 Jahren bereits fertigen die Frauen des Strickkreises Gievenbeck Decken für Bedürftige in Afrika und Südamerika. Doch in letzter Zeit wird das Material zusehends knapper. Jetzt sollen die Gievenbecker nach Möglichkeit mit Wolle und Wollresten helfen.

Von Hubertus Kost

Der Strickkreis in Gievenbeck hofft auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger Foto: Hubertus Kost

Die Motivation ist immer noch hoch, aber das Material ist knapp geworden: Seit inzwischen 44 Jahren treffen sich ältere Damen zwei Mal im Monat im Gemeindezentrum St. Michael, um Decken zu stricken. Das ist Freizeitgestaltung mit besonderem Anspruch, denn die Decken werden Krankenhäusern und Kinderheimen in Brasilien (vorwiegend) und Afrika zur Verfügung gestellt.

Aktuell gibt es indes ein Problem: Der Vorrat an Wolle, der immer wieder durch Spenden aufgestockt wird, ist fast aufgebraucht. Deshalb bittet der Strickkreis darum, Wolle und Wollreste zu spenden. „Wir sind auf Spenden angewiesen, die uns dabei helfen, hilfsbedürftigen Menschen zu helfen,“ sagt die Sprecherin des Kreises, Kläre Bradtke.

Mehrere 1000 Decken bereits gestrickt

Mehrere 1000 Decken wurden in den vergangenen vier Jahrzehnten gestrickt und den Schönstatt-Schwestern im Haus Mariengrund überreicht. Die Ordensfrauen versenden die Decken nach Afrika und Südamerika und verteilen sie dort in ihren Niederlassungen.

Hanne Humbach gründete den Strickkreis 1978. Die 88-Jährige macht immer noch aktiv mit. Sie ist davon überzeugt, dass die Bitte um Wolle in Gievenbeck ankommt, denn „unser Kreis möchte seine Arbeit auf jeden Fall weiterführen“.

Spenden können an den Stricknachmittagen im Gemeindezentrum abgegeben werden. Die Frauen treffen sich am ersten und dritten Donnerstag im Monat von 15 bis 17 Uhr. Außerdem werden Spenden nach telefonischem Kontakt mit dem Pfarrbüro St. Michael, 0251/ 8 65 40, entgegengenommen.

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