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Gievenbecker Apfelernte wieder ein voller Erfolg

Vier Tonnen Obst werden zu leckerem Saft

Münster-Gievenbeck

Mittlerweile ist sie Tradition, die Gievenbecker Apfelernte. Und eines verraten die Organisatoren: Der vor Ort erzeugte Saft aus gemischten Äpfeln ist einfach leckerer.

Von Claus Röttig

Apfelsaft aus den eigenen Äpfeln und dazu ein Stück Apfelkuchen: Das konnte man bei der Gievenbecker Apfelernte zusammen mit Guido Schmidt, Annegret Schöne und Petra Halsband (v.r.). Foto: Claus R飆tig

Sie sieht appetitlich aus, die gelbe Flüssigkeit, die aus der Presse fließt. Trüb ist sie, süß und die Gläser sind viel zu schnell leer: Die Rede ist von frisch gepresstem Apfelsaft. Den konnten die Gievenbecker am La Vie genießen. Und das sogar aus den eigenen Äpfeln, denn die konnten die Anwohner einfach abgeben und zu Saft verarbeiten lassen.

Die Idee, die mobile Saftpresse nach Gievenbeck zu bestellen, ist eine Gemeinschaftsproduktion der Landfrauen Gievenbeck, des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz, dem La Vie und dem Fachwerk. Doch die eigentliche Idee hatte Veronika Heiringhoff Campos: Der Imkerin war schon 2014 aufgefallen, dass gerade zur Erntezeit immer wieder große Mengen Obst im Müll landen. „Das ist doch viel zu schade und eine echte Verschwendung“, so Heiringhoff Campos. Doch wohin mit den Äpfeln? „Mit der Saftpresse kann man gleich erleben, was man aus dem Obst noch machen kann.“ Und der Saft halte sich sogar bis Weihnachten. „Wir mischen aber die Sorten, sortenreiner Saft schmeckt einfach nicht“, so die Fachfrau.

"Die Gievenbecker brauchen solche Events"

Schon bei der ersten Auflage war die Idee ein großer Erfolg. Auch die Landfrauen zeigten, was man alles aus Äpfeln machen kann. „Wir haben eine Cafeteria übernommen“, so Petra Halsband und Annegret Schöne, Teamsprecherinnen der Landfrauen Gievenbeck. Auch dieses Mal hatten die Mitglieder wieder fleißig gebacken und Kuchen gespendet. Während die einen sich bei einer Grillwurst von Max Kreuzheck stärkten, hatte Guido Schmidt vom Hausteam des La Vie alle Hände voll zu tun: Aufbauen, aufschließen, alles am Laufen halten. „Aber es macht einfach Spaß und die Gievenbecker brauchen auch solche Events. Nur so lernt man sich kennen und bricht das Eis.“

Am Ende waren es über vier Tonnen Äpfel, die gepresst wurden. Die Überreste des Obstes wanderten auf einen Anhänger. „Die werden dann an die Schweine verfüttert, die freuen sich auch“, verrieten die Landfrauen.

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