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Fraktionsübergreifender Antrag

BV: Gremienarbeit muss digital werden

Münster-Ost

Papier war gestern, die Zukunft liegt im Digitalen. Das soll sich auch in der Arbeit der Bezirksvertretung Münster-Ost widerspiegeln.

Von Helmut P. Etzkorn

Die Vorlagen können ganze Ordner füllen. Die BV Ost möchte die Gremienarbeit digitaler machen. Foto: dpa (Symbolbild)

In einem fraktionsübergreifenden Antrag hat sich jetzt die Bezirksvertretung Münster-Ost für eine rasche Umstellung auf eine digitale Gremienarbeit ausgesprochen. Ursache für das Ansinnen aller Parteien ist der erhebliche Papieraufwand bei den umfangreichen Sitzungsvorlagen, besonders die Jahresabschlüsse und Haushaltsentwürfe lassen die kommunalen Drucker glühen und die Postfächer der Politiker überquellen.

„Sachgerecht und zeitgemäß“

Häufig kämen die Papiervorlagen auch sehr spät und erst wenige Tage vor der Sitzung zum Versand, deshalb sei eine digitale Gremienarbeit aus Gründen der Nachhaltigkeit „sachgerecht und zeitgemäß“.

Das Projekt dürfe weder an fehlenden Haushaltsmitteln noch der hohen Arbeitsbelastung beim städtischen IT-Dienstleister Citeq scheitern. Die Umstellung auf die digitale Gremienarbeit soll spätestens im ersten Quartal 2022 erfolgen.

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