Vorbereitung für die neue Saison

Freibad Sudmühle wartet auf den Startschuss

Münster-Ost

Noch dürfen die Freibäder in Münster nicht öffnen. Doch in Sudmühle ist man zumindest schonmal darauf vorbereitet, dass die Freibadsaison bald losgehen könnte. Nur eine wichtige Sachen fehlt noch: Wasser in den Becken. Doch das hat einen Grund.

Joel Hunold

Kein Sprung ins kalte Wasser: Das traditionelle „Eisbärenschwimmen“ , bei dem auch SV 91-Präsident Peter Leimbach (l.) und Vizepräsidentin Hanne Nünning mitgemacht hätten, musste ausfallen Foto: Lennart Leimbach

Zehn Tage Vorlauf – so lange brauchen die Verantwortlichen des Freibads Wersepark in Sudmühle, bis sie ihre Pforten öffnen könnten. „Eine Woche brauchen wir, um das Wasser reinzulassen, und die restliche Zeit, damit unsere Heizung das Wasser erwärmen kann“, erläutert Hannelore Nünning vom SV Münster 1891. Die genaue Wassermenge kenne sie nicht, doch mit Blick auf die Größe der beiden Becken müssten es ungefähr 900 000 Liter sein. Ansonsten ist in dem von der Schwimmvereinigung betriebenen Freibad alles vorbereitet: Boden und Wände der beiden Becken sind vom Dreck befreit, die Technik wurde überprüft, die Wasserleitungen getestet, kleine Schäden sind repariert worden, in der großen Plane für die Becken sind keine Löcher. „Wir hatten schon schlechtere Jahre“, sagt Pressewart Lennart Leimbach mit Blick auf den großen Rohrbruch vor drei Jahren.

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