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Leiter des Seniorenzentrums Handorfer Hof offiziell eingeführt

Großer Bahnhof für Sebastian Kors

Münster-Handorf

Coronabedingt musste der feierliche Akt lange verschoben werden: Nach 303 Tagen im Amt wurde Sebastian Kors als neuer Leiter des Seniorenzentrums Handorfer Hof endlich offiziell willkommen geheißen.

Von Klaudia Maleska

Nach dem Gottesdienst wurde zum Empfang ins Seniorenzentrum Handorfer Hof geladen (v.l.): Sven Waske, Sebastian Kors mit Tochter Charlotte und Ehefrau Jennifer Kors sowie Ulrich Watermeyer. Foto: Klaudia Maleska

„Eigentlich war ich mir im Klaren darüber, was ich sagen würde“, wandte sich Sebastian Kors an die zahlreich erschienenen Menschen in der Zionskirche. „Aber nun bin ich doch sehr berührt.“ Charmanter hätte er nicht ausdrücken können, etwas aus dem Konzept zu sein in Anbetracht all der entgegengebrachten Sympathie und all der Glückwünsche zu seinem besonderen Tag: Kors wurde offiziell als Einrichtungsleiter des Seniorenzentrums Handorfer Hof eingeführt.

Dabei ist er bereits seit Januar 2021 in diesem Amt bei der Diakonie Münster tätig. Coronabedingt wurde der feierliche Akt lange verschoben. Im gemeinsam mit Sven Waske, theologischer Vorstand der Diakonie Münster, gehaltenen Gottesdienst hatte Gemeindepfarrer Prof. Dr. Christian Peters aus gegebenem Anlass über die Bedeutung des Reformationstags aus heutiger Sicht reflektiert.

Eigene Gaben und Talente sowie stets mit Gespür für die jeweilige Situation

Anschließend erbat die Gemeinde gemeinsam mit einem Lied für den neuen Leiter Kors die Begleitung Gottes und des Heiligen Geistes, damit er Beistand in „seiner Sorge um all die ihm anvertrauten Menschen“ erführe, so Waske. Mit Bezug auf den 1. Brief von Paulus an die Korinther wünschte Waske dem Einrichtungsleiter, dass er seine eigenen Gaben und Talente stets mit Gespür für die jeweilige Situation einzusetzen verstehe. „Und da bringen Sie ja einiges mit“, verwies der Theologe auf die Ausbildungen und auch Berufserfahrungen von Kors als Großhandelskaufmann, in der Altenpflege sowie im Gesundheits- und Pflegemanagement. „Sie können mit Zahlen, mit Menschen und haben Erfahrung in der Führungsposition“, fasste Waske zusammen, bevor er dann zur offiziellen Segnung überleitete.

Privatleben nun etwas turbulenter

Nicht nur Waske hieß Kors herzlich willkommen, sondern auch Ulrich Watermeyer, Geschäftsführer stationäre und ambulante Seniorenhilfe der Diakonie Münster, der in seiner Rede humorvoll darauf hinwies, dass „der Neue“ bereits 303 Tage tätig sei. Mit Blick auf Kors‘ Begleitung, Ehefrau Jennifer Kors und Töchterchen Charlotte (1), bemerkte Watermeyer schmunzelnd, dass zeitgleich auch das Privatleben nun etwas turbulenter geworden sei.

Monika Grasekamp sprach als Vorsitzende des Bewohnerbeirats Handorfer Hof begeistert von der guten Atmosphäre und wünschte Kors Kraft und Gottes Geleit, damit es so zugewandt bleibe. Den guten Wünschen schloss sich Ilona Thaleiser als stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Münster-Ost genauso an wie Steffi Duesmann, Leiterin der Diakoniestation.

Umringt von Blumen und Geschenken

Selbstverständlich fand auch Sebastian Kors, mittlerweile umringt von Blumen und Geschenken, seine anfänglich vermissten Worte wieder. Er dankte allen und besonders seinem Team für die herzliche Aufnahme sowie noch weiteren Kollegen für die wunderbare Zusammenarbeit. Kors ist von seiner Aufgabe erfüllt: „Es gab bereits gemeinsam gemeisterte anspruchsvolle, aber auch genauso viele fröhliche Augenblicke.“ Durch den Festakt fühle er sich geehrt. Ein feierlicher Empfang in seiner neuen Wirkungsstätte Seniorenzentrum Handorfer Hof rundete das festliche Ereignis ab.

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