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Kostenlose Mitmach-Angebote an den beiden kommenden Wochenenden

Handorf bei Licht betrachtet

Münster-Handorf

Die eigene Heimat entdecken und dabei einiges über Fotografie, das Erstellen von Lampenschirmen oder auch Bühnenperformance zu lernen: Das geht an den beiden kommenden Wochenenden in Handorf. 

Die beste Kamera ist die, die man dabei hat und das ist meistens das Smartphone. Wie man damit gute Fotos macht, zeigt Fotograf Michael Kestin am Wochenende in Handorf. Foto: Michael Kestin

Wer kann Handorf besser beschreiben, beleuchten und darstellen als die Handorfer selbst? Von klein bis groß sind alle Einheimischen wie auch Handorf-Fans eingeladen, dies auf kurzweilige, launige und künstlerische Weise zu tun.

Am kommenden Wochenende (6./7. November) können Interessierte ab zwölf Jahren mit dem Fotografen Michael Kestin Handorf durch die Smartphone-Linse erkunden. Frei nach dem Motto „Die beste Kamera ist die, die man dabei hat“, zeigt Kestin, wie man künstlerische Fotos mit dem Handy aufnimmt, und inspiriert dabei zu neuen Perspektiven und Motiven, heißt es in einer Ankündigung. Die Bilder, die aus dem zweitägigen Fotoworkshop entstehen, werden in der Handorfer Zionsgemeinde ausgestellt.

„Handorfer Leuchten“ kreieren

Wer sich lieber auf analoge Weise künstlerisch mit Handorf auseinandersetzen will, hat am Folgewochenende (13./14. November) die Qual der Wahl: Die Künstlerin Julia Arztmann lädt dazu ein, Handorfer Leuchten zu kreieren. Mit Lampenschirmrohlingen, Stoffen, Borten, Knöpfen und anderem werden Lichtschirme gestaltet und zu einer Installation in der Zionsgemeinde zusammengestellt. Erste Lichtschirme werden bereits im Gemeindezentrum gehängt und können bewundert werden, heißt es weiter.

Geschichten erzählen mit Licht und Textil. Julia Arztmann gestaltet Lampenschirme und nutzt dafür Materialien aus Handorfer Haushalten. Foto: Julia Arztmann

Alternativ wird es performativ. Die Schauspielerin Carola von Seckendorff bietet ebenfalls am 13. und 14. November einen Performance-Workshop an, bei dem rund um das Leben und Zusammenleben in Handorf gespielt und diskutiert wird.

Die kostenfreien Angebote bauen auf die Lust und das Engagement der Handorfer auf, ihren Stadtteil zum Thema zu machen und neue Impulse zu setzen. „Ein Pflichtprogramm für alle, deren Herz für Handorf schlägt“ meint Christina Künneth aus der Weiterbildung im Kreativ-Haus, das für das Angebot mit verantwortlich zeichnet und Adressat für Anmeldung ist (weiterbildung@ kreativ-haus.de).

Workshops enden mit einer Finissage in der Zionsgemeinde

Die Workshops finden im Rahmen der Aktion „Kultur.Wünsche.Handorf“ statt, die im Zusammenschluss des Kulturamtes, der Weiterbildung im Kreativ-Haus sowie der Diakonie entstanden ist und in der Zionsgemeinde Handorf, Kirschgarten 28a umgesetzt wird.

Die Aktion schließt mit einer Finissage am 28. November (Sonntag) und lädt dafür ebenfalls in den Kirschgarten 28a ein.

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