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Sicherheit auf der Hobbeltstraße

Keine temporäre Lösung in Sicht

Münster-Handorf

Lokalpolitiker wünschen sich an der Hobbeltstraße in Handorf eine temporäre Überquerungshilfe wie eine Ampel oder Zebrastreifen. Die Verwaltung lehnt das ab. Nun werden die Politiker zunehmend ungehalten.

Von Joel Hunold

Die Hobbeltstraße kann gefährlich sein Foto: Joel Hunold

Ginge es nach den Lokalpolitikern in der BV Ost, gäbe es schon lange eine temporäre Überquerungshilfe (Ampel, Mittelinsel, Zebrastreifen) an der Hobbeltstraße kurz vorm neuen Bürgerbad. Doch die Stadtverwaltung hat Anträge aus der Politik ein ums andere mal abgelehnt.

Eine Mittelinsel sei temporär zu teuer (langfristig soll dort nach Umbauarbeiten an der Hobbeltstraße eine entstehen), eine Ampelanlage bisher nicht geprüft, ein Zebrastreifen nicht zielführend. Dabei hatten die Lokalpolitiker im November per Dringlichkeitsantrag eine schnelle Entscheidung gefordert und die Verwaltung gebeten, persönlich das Vorgehen in einer Sitzung zu erläutern.

Am Donnerstag war nun niemand da. In einer Stellungnahme schreibt die Stadtverwaltung, sie werde für April eine Vorlage vorbereiten, persönlich vorbeikommen werde jedoch aufgrund der Pandemielage niemand.

Sicherheit der Bürger in Gefahr

„Wir sind erschüttert, wie mit der Sicherheit der Handorfer Bürger umgegangen wird“, kommentierte Monika Pander (Grüne). Es sei suggeriert worden, dass es nun eine schnelle Lösung gebe. „Das ist überhaupt nicht schnell“, sagte Stefan Gottkehaskamp (CDU) und fordert „hochrangige Verwaltungspräsenz“, möglichst in Form eines Amtsleiters, der in der kommenden Sitzung persönlich erklärt, warum es an der Hobbeltstraße nicht weitergeht.

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