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Geh- und Radweg soll ausgebaut werden

Lückenschluss am Hessenweg

Münster-Gelmer

Über den Zustand des Hessenweges wird schon eine halbe Ewigkeit debattiert. Gerade mit Blick auf den Fußgänger- und Radverkehr. Doch in gut einem Monat sollen nun Pflöcke eingeschlagen werden. Dem Verkehrsausschuss liegt eine Beschlussvorlage der Stadt zum Ausbau des Geh- und Radweges vor.

Von Timo Gemmeke

Der Geh- und Radweg am Hessenweg Foto: Joel Hunold

Zwischen der DEK-Brücke und dem Knotenpunkt Schiffahrter Damm/Hessenweg soll ein neuer Geh- und Radweg entstehen. Damit soll die Lücke zwischen den bereits bestehenden Wegen geschlossen werden.

Der Weg soll westlich des Hessenweges mit einer Breite von drei Metern entstehen und in beide Richtungen nutzbar sein, heißt es in einer Beschlussvorlage der Stadt Münster. In den Bereichen der Einmündung Hessenweg/Zur Eckernheide und des Knotenpunktes Hessenweg/Schifffahrter Damm soll er an die vorhandenen Wege anschließen.

Radverkehr nur noch westlich des Hessenweges

Der Weg östlich des Hessenweges – zwischen den städtischen Entwässerungswerken und der südlichsten Zufahrt zu WestfalenLand Fleischwaren – soll in einen Gehweg umgewandelt werden. Der Radverkehr soll dann nur noch über den Weg westlich des Hessenweges geführt werden.

Nach Angaben der Verwaltung ist keine Beleuchtung für das neue Wegstück geplant. Es werde jedoch Infrastruktur geschaffen, um später eine Beleuchtung installieren zu können.

Asphalt soll gleich mit erneuert werden

Im gleichen Zug will die Stadt Münster auch die Asphaltbefestigung des Hessenwegs erneuern, da dieser Mängel aufweise. Mit dem Bau zweier neuer Regenwasserkanäle und der Errichtung neuer Straßenseitengräben soll auch die Oberflächenentwässerung angepasst werden.

Laut der Beschlussvorlage sollen für das neue Wegstück 27 Bestandsbäume gefällt werden. 26 neue Bäume sollen zum Ausgleich gepflanzt werden. Zusätzlich ist geplant, die Haltestellen Ölhafen, Overeskenhoek, Hessenweg und Hessenbusch barrierefrei auszubauen. Laut Vorlage sollen die Arbeiten bis 2025 abgeschlossen sein. Eingeplant sind aktuell Kosten von 3.840.000 Euro. Ein Großteil davon soll jedoch durch Förderprogramme ausgeglichen werden können.

Druckrohrleitung wird verlegt

Vor dem Neubau des Geh- und Radweges soll auf 2500 Metern eine neue Druckrohrleitung gebaut werden. Im ersten Bauabschnitt soll die Leitung von der Einmündung Hessenweg/Zur Eckernheide/DEK-Brücke bis zur nördlichen Einmündung Hessenweg/Hessenbusch verlegt werden. Die Ausschreibungen für diesen Abschnitt sollen in diesem Sommer erfolgen. Die Stadt rechnet dafür mit Kosten von 775.000 Euro.

Am 31. August soll im Ausschuss für Verkehr und Mobilität über den Beschlussvorschlag entschieden werden.

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