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Verlagerung des Westfalen-Werks nach Gelmer

Nicht nur das Unternehmen profitiert vom Umzug

Münster-Gelmer

Die Westfalen AG spart sich durch die Verlagerung ihres Werkes von Gremmendorf nach Gelmer einen Standort. Aber auch die Stadt und die Bürger profitierten von dem Umzug, erfuhr die CDU-Ortsunion bei einem Besuch.

Die CDU-Ortsunion Gelmer/Dyckburg besuchte das Westfalen-Werk in Gelmer. Foto: CDU

Von der Verlagerung des Werks der Westfalen AG von Gremmendorf nach Gelmer profitieren alle – das Unternehmen, die Stadt und die Bürger. Das wurde laut einer Pressemitteilung bei einem Ortstermin der CDU-Ortsunion Gelmer/Dyckburg im neuen Gelmeraner Werk deutlich.

„Für uns als Unternehmen ist es effizienter, an einem statt an zwei Standorten zu sein“, sagte Henning Kordts, Leiter der Abfüllung technische Gase. Zudem habe das Unternehmen im neuen Werk die sowieso bereits hohen Sicherheitsstandards noch weiter erhöht. Auf dem freigezogenen Gelände in Gremmendorf entstehen nun Wohnungen und eine Schule.

Anlieferung erfolgt noch ausschließlich über Lkw

In Gelmer werden die technischen Gase des Unternehmens angeliefert, zwischengelagert und in kleinere Behälter umgefüllt, bevor sie an die Endkunden geliefert werden. „Unsere Gase braucht man überall“, sagte Kordts. Viele Zehntausende Flaschen und Fässer werden jährlich in Gelmer abgefüllt. Die Anlieferung erfolgt zur Zeit noch ausschließlich über Lkw. „Noch spielt der Standort direkt am Kanal für uns keine Rolle, aber wir hätten grundsätzlich die technischen Voraussetzungen, um Propan-Schiffe zu löschen“, sagte Kordts.

Etliche der in Gelmer investierten Millionen habe man für die Sicherheitsmaßnahmen verwendet. Automatische Feuerlöschanlagen, Auffangwannen, Speziallager für toxische Gase und erdgedeckte Tanks sorgten dafür, Gefahrenpotenziale zu minimieren. Außerdem würden die Großtanklagerungen aus Sicherheitsgründen streng begrenzt.

CDU-Ratsfrau Susanne Schulze Bockeloh betonte, dass ein ausgefeiltes Sicherheitskonzept die Voraussetzung für die Akzeptanz einer solch großen Anlage in direkter Nachbarschaft zu Gelmer ist. „Es beruhigt enorm, dass die Westfalen AG alles Erdenkliche für die Sicherheit tut und dabei auch intensiv mit der Berufsfeuerwehr und dem Gelmeraner Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr zusammenarbeitet“, sagte Schulze Bockeloh.

CDU will Radweg entlang des Hessenwegs

„Mit jedem zusätzlichen Lkw wird ein Radweg entlang des Hessenwegs dringlicher“, erklärte der Ortsunionsvorsitzende Markus Deitermann. Er begrüßte, dass die Westfalen-Fahrer permanent geschult und instruiert werden, nicht durch Gelmer zu fahren. „Unsere Sorge ist aber auch der Hessenweg, der zum Beispiel auch von Kindern in Richtung Handorf oder Gymnasium St. Mauritz genutzt wird“, so Deitermann. Er bat die Westfalen AG gemeinsam mit der Politik Druck für einen Radweg zu machen: „Mehr Sicherheit am Hessenweg liegt auch im Interesse des Unternehmens.“

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