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Corona-Grafik

So verlief die Pandemie in Münsters Osten in 2021

Münster-Ost

619 – so viele Menschen haben sich seit Beginn der Pandemie vor anderthalb Jahren in Handorf und Gelmer-Dyckburg mit dem Coronavirus infiziert. Der Blick auf den Jahresverlauf zeigt, dass der Osten immer wieder leicht von der restlichen Stadt abgewichen ist.

Von Joel Hunold

Corona-Tests sind nach wie vor ein wichtiges Mittel zur Bekämpfung der Pandemie. Foto: dpa

Blickt man auf die Inzidenz, die Zahl der Neuinfektionen pro Woche gerechnet auf 100.000 Einwohner, dann war Gelmer-Dyckburg mehrfach in 2021 Jahr Corona-Hotspot. Sechs mal lag die Inzidenz über 200. Doch der Blick trügt: Aufgrund der geringen Einwohnerzahl reichen dafür neun Infektionsfälle pro Woche aus.

Das heißt: Jemand aus einer infizierten Familie hat jemand anderen angesteckt, und die Person verbreitet es innerhalb ihrer Familie. Zudem stehen diesen Höchstwerten Dutzende Wochen mit keiner oder nur einer Neuinfektion entgegen. Entspannter war die Lage das gesamte Jahr über in Handorf. Oft wurde dort nicht mal eine Handvoll Neuinfektionen festgestellt.

So verlief die Pandemie im Jahr 2021 in Handorf. Foto: Lisa Stetzkamp

Erst in den vergangenen Woche steigt diese Zahl stärker an, wie auch die Grafik zeigt. Im Vergleich zum Norden von Münster oder zu Gievenbeck, wo sich das Jahr über deutlich drei Corona-Wellen abzeichneten, ist die Lage in Münsters Osten weniger deutlich. So gab es eher zwei Wellen: Eine im April und Mai, ein leichtes Aufbäumen im Spätsommer und die aktuelle Herbst- und Winterwelle. Seit Beginn der Pandemie haben sich 619 Menschen in den Bezirken Handorf und Gelmer-Dyckburg mit Corona infiziert, davon 309 in 2021

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