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Bevölkerungsprognose

Stadtteil Handorf wächst, Gelmer-Dyckburg schrumpft

Münster-Ost

Dank neuer Baugebiete wird der Stadtteil Handorf in Zukunft wachsen. Das ergibt eine Bevölkerungsprognose der Stadt. Anders sieht es derweil im anderen großen Stadtteil im Osten aus.

Von Joel Hunold

Handorf wird laut einer Prognose in Zukunft stark anwachsen. Foto: Jürgen Christ

Alle paar Jahre analysiert die Stadt Münster, wie sich ihre Einwohnerzahl in den kommenden Jahren entwickeln wird. Laut der aktuellen „Kleinräumigen Bevölkerungsprognose“ (2019 bis 2030) wird Münsters Osten stark wachsen. Bis 2030 soll die Einwohnerzahl um knapp zehn Prozent zulegen. Die Prognose stützt sich auf Annahmen zur Geburtenrate, zur Sterberate, zur Altersstruktur, zu Weg- und Zuziehenden sowie auf den Bau von neuen Wohngebieten.

Gerade letztere haben in Münsters Osten einen großen Einfluss auf die Prognose: So soll der Stadtteil Handorf bis 2030 um über 1250 Einwohner wachsen – ein Plus von über 15 Prozent. Grund dafür sind die beiden geplanten Baugebiete am Kirschgarten und an der Kötterstraße, wo zusammen rund 500 Wohnungen und Häuser entstehen sollen. Statt wie Ende 2019 rund 8000 soll es Ende 2030 über 9300 Handorferinnen und Handorfer geben.

Prognose mit Unsicherheit

Der Stadtteil Gelmer-Dyckburg, zu dem auch Sudmühle und Mariendorf gehören, soll wiederum bis Ende 2030 leicht schrumpfen, um 2,9 Prozent. Das entspricht einem Rückgang um etwa 110 auf knapp 3800 Einwohner.

Die Prognosen werden allerdings nur eintreffen, wenn sich auch alle Annahmen bewahrheiten, erläutert die Stadt. In der vergangenen Prognose (2015 bis 2025) wurde für Handorf für das Jahr 2019 ein größeres Wachstum und für Gelmer-Dyckburg ein größerer Bevölkerungsverlust vorhergesagt, als dann schlussendlich wirklich eingetreten ist.

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