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Hubertushof

Tischlein deck dich

Claus Röttig

Münster-Handorf - Es wurde kräftig gehämmert, gesägt und gebohrt: Vor dem ehemaligen Hubertushof an der Warendorfer Straße gaben sich die Handwerker die Klinke in die Hand, große Container warteten auf den Abfall. Denn die Traditionsgaststätte wurde jetzt frisch renoviert - und das bedeutete eine Menge Arbeit.

Die neuen Pächter sind Karin Heinemann-Steffen und ihr Mann Friedrich W. Steffen. Die Handorfer wollen den denkmalgeschützten Bau wieder im Glanz erstrahlen lassen - und ein amerikanisches Restaurant im Stil des Road House, das die Firma schon seit rund 13 Jahren betreibt, eröffnen - sogar mit Saalbetrieb. Der Name ist klar: „Heinemanns Country Diner - deutsch-amerikanisches Restaurant“.

„Wir haben fast das gesamte Innenleben umgebaut“, informiert Friedhelm Steffen. Und dabei kam so manche Überraschung zu Tage. „Der Kamin, der früher im Hubertushof gebrannt hatte, wurde von den Vorbetreibern einfach zugemacht und verkleidet.“ Den habe man nun wieder reaktiviert - „und wenn es kalt ist, wird er auch jeden Tag brennen“, sagt Karin Heinemann-Steffen. Denn immerhin sei der Kamin, der noch bestens im Schuss ist, das Herz der Gaststätte. „Wir freuen uns schon auf die Kaminabende“, so das Paar.

Überhaupt hat sich im alten Hubertushof einiges geändert: Eine neue Theke musste herbei, ebenso wie eine neue Küche. Der alte Holzboden wurde abgeschliffen und erstrahlt in neuem Glanz, indirektes Licht sorgt für eine gemütliche Atmosphäre.

„Wir werden aber nicht nur die „besten Steaks, Schnitzel und Rips in Town“ anbieten, sondern auch Kaffee und Kuchen“, so Steffen. Und für den Saal gebe es jetzt schon Voranmeldungen.

Auch mit den Außenanlagen hat das Paar einige Pläne: „Aber die stehen noch nicht fest, denn erst einmal wollen wir uns um die Gaststätte kümmern.“

Doch den Garten an der Gaststätte hat das Ehepaar schon aufleben lassen, die Minigolfanlage wird in Zukunft vermutlich auch wieder zur Verfügung stehen, ebenso wie ein Parkplatz für Fahrräder. „Was mit der Kegelbahn passiert, wissen wir noch nicht: Aber wir werden sehen, ob sie weiterhin unnutzbar bleibt“, schmunzelt Friedrich Heinemann-Steffen.

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