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Das historische Hiltrup

Alte Foto-Schätze lassen Erinnerungen lebendig werden

Münster-Hiltrup

Das Hiltruper Museum verfügt über eine Bildersammlung. Im Emmerbach-Treff präsentierte Rita Muschinski eine Auswahl der zusammengetragenen Fotoschätze. Das Publikum fühlte sich angesprochen und gut unterhalten.

Von Ole Freundlieb

In den Emmerbach-Treff kamen 35 Interessierte, die mehr zur Historie Hiltrups erfahren wollten Foto: Ole Freundlieb

„Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten.“ Auch wenn es ursprünglich Helmut Kohl war, der diese Weisheit in Worte fasste, so spiegelt es zweifellos auch Rita Muschinskis Lebensphilosophie wider.

Teilhabe schaffen durch den Blick zurück, in einen zwanglosen Austausch kommen und über alte Zeiten mit guten wie auch schlechten Facetten aufarbeiten – mit einem Bildervortrag im Emmerbach Treff gewährte sie erstmals 35 interessierten Zuschauerinnen und Zuschauern Zugang zu der von ihr erstellten und zusammengetragenen Bildersammlung für das Hiltruper Museum, die eigenen Aussagen zufolge mehr als 1600 Fotos umfasst.

Reise in die Vergangenheit

Das wären 1600 Möglichkeiten, die Stadtentwicklung Hiltrups nachzuvollziehen. Ganz so viele konnte das Publikum zwar noch nicht bestaunen, aber allein das Eintauchen in die Vergangenheit mithilfe „dieser Schätze“, wie eine Anwesende das Material prägnant beschrieb, löste bei vielen emotionale und zumeist freudige Reaktionen aus.

Die Anwesenden erlebten gemeinsam eine Reise, die vom Ende des 19. Jahrhunderts bis ins späte 20. reichte und nicht zuletzt deutlich machte, was den Stadtteil Hiltrup prägt und prägte.

Ein weiteres Buch kommt

Schöne Erinnerungen gingen mit bewegenden aus Kriegszeiten einher. Dabei übernahm Rita Muschinski gemeinsam mit ihrem Mann Hans Muschinski die Moderation. Hoch erfreut zeigte sie sich, das dass eine „unerwartet große Anzahl“ Interesse an der Ortshistorie zeigte und sich auf die Nachmittagsveranstaltung einließ.

Kern war dabei keinesfalls die historische Aufarbeitung, sondern vielmehr das angenehme Gespräch über das Gezeigte. So traf die Referentin den Nerv der Zuschauer und sorgte am Ende des eineinhalbstündigen Vortrags für Freude im Publikum, als sie ihr bereits erschienenes Buch zur Marktallee präsentierte und ein weiteres in Aussicht stellte. Auch in Zukunft wolle sie ihr Wissen mit anderen teilen, um über die Vergangenheit aufzuklären und die architektonischen „Schätze“ nicht ganz vergessen zu machen.

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