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Schließung der Bäckerei Klostermann

Auch für Hiltrup-Ost endet nach 60 Jahren eine Ära

Münster-Hiltrup

Die Bäckerei Klostermann hat im Oktober die bevorstehende Schließung angekündigt. Das sorgt auf der Marktallee für Veränderungen. Und auch in Hiltrup-Ost endet eine Ära.

-gro-

Die bevorstehende Schließung der Bäckerei Klostermann bedeutet für die Marktallee wie auch für Hiltrup-Ost einen herben Einschnitt. Was kaum jemand weiß: Das Hiltruper Familienunternehmen versorgte Hiltrup-Ost 60 Jahre lang mit Back- und Konditoreiwaren. Nach einer kurzen Umbauphase wird die Bäckerei Krimphove das Ladenlokal am Osttor weiterführen.

Direkt an das Osttor sei seine Bäckerei erst vor etwas mehr als 20 Jahren gezogen, wirft Franz-Josef Klostermann einen Blick in die Firmenchronik. Erstmals war sein Unternehmen, das in Hiltrup in vierter Generation existiert, vor 60 Jahren in Hiltrup-Ost an den Start gegangen.

Drei Jahrzehnte an der Ringstraße

Damals eröffnet man eine Filiale in dem Gebäude, in dem sich heute das Schuhhaus Berger befindet. Nach einigen Jahren zog man an die Ringstraße. Dort blieb die Bäckerei immerhin drei Jahrzehnte lang. Als die Eigentümer der Immobilie, die Familie Schiffels, Eigenbedarf anmeldete, zog Klostermann an das Osttor 76. Dort betreibt es eine Bäckerei, eine Konditorei sowie ein kleines Café. Das Hiltruper Traditionsunternehmen, das 1910 an der Marktallee seinen ersten Firmensitz gründete, wird am Samstag endgültig schließen.

Bereits seit Anfang Januar werden die Backwaren von Krimphove geliefert. Krimp­hove steht für Backtradition in Münster seit 1860. Das Unternehmen wird die Filiale nach einer Umbauphase, die etwa vier Wochen andauern soll, weiterführen.

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