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Öffentliche Anlage?

Boule-Sport unter Linden

Münster-Hiltrup

Bislang sind es fünf bis sechs Leute, wie sie sagen, aber es würden wohl noch mehr dazu zustoßen. Ihre Leidenschaft zum Boule-Spiel eint sie und deshalb regen sie an, eine Boulebahn in Hiltrup zu errichten. Gegenüber den Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt erläuterten Ulrich Thiele, Edeltraud Olszewski und Karl-Heinz Roger ihre Vorstellung, dass der Museumspark zwischen Hiltruper Museum und der Bezirksverwaltung wie geschaffen dafür wäre.

wn

Im Museumspark wünschen sich Angehörige einer Hiltruper Zwar-Gruppe eine öffentliche Boulebahn. Edeltraud Olszewski, Ulrich Thiele (2.u.3.v.l.) sowie Karl-Heinz Roger (r.) erläutern Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt (2.v.r) und Dieter Tüns die Pläne. Foto: gro

Kennengelernt haben sie sich bei den Treffen der „Zwar-Gruppen“, die vor rund einem Jahr ins Leben gerufen wurden. Allerlei Initiativen entstehen daraus, es gibt rege Gruppen, die bei „Zwar“ entstanden. Es sind allesamt junge Senioren, die kurz vor dem Ruhestand stehen oder ihn bereits erreicht. Das Kürzel „Zwar“ steht für „Zwischen Arbeit und Ruhestand“.

In Münster gebe es mehrere öffentliche Boule­gruppen, verweist Ulrich Thiele auf die bekannteste Bahn, die an der Engelenschanze zu finden ist. In Hiltrup fehle so etwas bislang. Auch den Zwar-Leuten sind die regen Aktivitäten der TuS-Boulegruppe nicht entgangen. Um Boule zu spielen, wolle man nicht dem TuS beitreten, sagt Thiele. Und schließlich sei Hiltrup-Ost nicht Hiltrup-Mitte, wie er sagt.

Bislang spielen die Boule-Liebhaber auf dem Sportplatz Hiltrup-Süd auf einer Bahn, die eigentlich für die Kugelstoßer angelegt worden ist. Wenn die ihr Training absolvieren würden, seien unerfreuliche Kuhlen die Folge. Zudem fehle eine Beschattung, die im Museumspark unter den großen Linden gegeben sei.

Ob diese Bäume es vertragen würden, wenn für eine Bouleanlage das Erdreich rund 50 Zentimeter ausgekoffert wird, ist zu prüfen. Gleiches gilt für die Kosten, wie Bezirksbürgermeister Schmidt sagt, der sich grundsätzlich aufgeschlossen zeigt, den Museumspark etwas stärker zu beleben. Die seniorengerechten Bewegungsgeräte, die vor nicht allzu langer Zeit dort installiert wurden, würden so gut wie gar nicht genutzt, sagt er. Aber auch eine Kostenbeteiligung der Initiatoren könnte ein Thema werden.

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