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Löschzüge Hiltrup und Nienberge

Brandübung: Vorbereitet für den Fall der Fälle

Münster-Nienberge

Wochenlange Trockenheit und immer wieder große Hitze sorgen vielerorts für Brände von Felder und Wäldern. Die Löschzüge Hiltrup und Nienberge haben sich jetzt auf einen solchen Ernstfall vorbereitet.

Unter realen Bedingungen übten die Löschzüge Nienberge und Hiltrup den Ernstfall auf einem Stoppelfeld. Foto: Feuerwehr Münster

Ob in Naturschutzgebieten, Wäldern oder auf Äckern: die Feuerwehren im ganzen Land sind, wie auch in ganz Europa, mit unzähligen Bränden beschäftigt. Die anhaltende Trockenheit und Hitze macht die Brandgefahr noch größer.

Deshalb ist Vorsorge besonders wichtig, erläutert die Feuerwehr in einer Pressemitteilung. Am Dienstag übten die beiden Löschzüge Hiltrup und Nienberge deshalb die Bekämpfung eines Vegetationsbrandes – auf einem Stoppelfeld in Nienberge unter realen Bedingungen.

Da beide Löschzüge künftig die Sonderaufgabe der Vegetationsbrandbekämpfung übernehmen und mit entsprechenden Material und Fachwissen ausgebildet werden, mussten nun erste praktische Erfahrungen gesammelt werden.

Übung am Waltruper Weg

Ein Landwirt aus dem Löschzug Nienberge stellte der Feuerwehr einen Acker am Waltruper Weg zum Üben zur Verfügung. Im Vorfeld wurden mit einem Grubber definierte Flächen abgetrennt, welche dann in Brand gesetzt werden konnten. So wurde eine ungewollte Ausbreitung verhindert.

Mit mehreren D-Rohren, Feuerpatschen und Löschrucksäcken wurde der Brand anschließend von mehreren Seiten bekämpft.

Die Löschfahrzeuge wurden im sogenannten Pump-and-Roll-Betrieb eingesetzt. Dies bedeutet, dass eine Wasserabgabe während der Fahrt durchgeführt wird.

Effektive Brandbekämpfung

Die Besatzung des Fahrzeuges läuft mit angeschlossenen Schläuche neben dem Fahrzeug her und kann die Brandbekämpfung durchführen. Diese Maßnahme zeigte sich als äußerst effektiv. Die Wasserversorgung wurde über zwei Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr sichergestellt. Zudem war ein Landwirt mit einem 25.000 Liter Wasserfass in die Übung mit eingebunden. Insgesamt übten rund 50 Einsatzkräfte der beiden Löschzüge miteinander.

Nach rund zwei Stunden hieß es dann Feuer aus und die letzten Glutnester waren abgelöscht. Alle Erkenntnisse wurden im Anschluss gemeinsam besprochen.

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