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Alltagsmenschen

„Das halte ich nicht für angemessen“

Münster-Hiltrup

Die Alltagsmenschen sind zurückgekommen. Und schon kommen die ersten mit Namensvorschlägen für die lebensgroßen Zementskulpturen um die Ecke. Nicht jeder Vorschlag wird als passend empfunden.

Von Michael Grottendieck

Der Alltagsmensch in Hiltrup-Ost mit Bezirksbürgermeister Wilfried Stein (l.). Foto: hk

Den neuen Alltagsmenschen am Osttor nach Heinz Nolte zu benennen, stößt eher auf wenig Begeisterung. „Nein, das halte ich nicht für angemessen“, sagt beispielsweise Martin Schulze-Werner, Vorsitzender der CDU-Fraktion, in der Bezirksvertretung Hiltrup. Nicht nur von den Christdemokraten kommt Kritik.

Am vergangenen Freitag war bei einer Rundreise von Mitgliedern der Bezirksvertretung Hiltrup gemeinsam mit dem Bezirksbürgermeister Wilfried Stein die Idee aufgekommen, die Figur vor der Osttor-Apotheke in Anlehnung an den im Oktober gestorbenen ehemaligen Bezirksbürgermeister zu benennen.

Kandidat für eine Straßenbenennung

Heinz Nolte, der 1994 bis 2004 erster Bürger im Stadtbezirk war, wohnte in Hiltrup-Ost und war ausgesprochen populär. Der 90-Jährige engagierte sich bis ins hohe Alter für „sein“ Hiltrup. „Man hat so lange für das Aufstellen der Figuren benötigt“, erklärt ein Leser unserer Zeitung. „Jetzt soll man sich auch genügend Zeit nehmen, einen passenden Namen zu finden.“

Unterdessen mehren sich die Stimmen, einen Straßenzug nach Heinz Nolte zu benennen. Im vergangenen Jahr hatte die Bezirksvertretung beschlossen, den Namen des 2020 gestorbenen Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt auf eine Liste mit Personen zu setzen, die für künftige Straßenbenennungen infrage kommen.

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