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Offizielle Einsegnung des Marienquartiers am Loddenweg

Das Haus ist bereits voller Leben

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Die offizielle Einsegnung des Marienquartiers, das am Loddenweg entstanden ist, stand corona-bedingt seit mehreren Monaten aus. Ein Seniorentreffpunkt, Tagespflege und 16 barrierefreie Wohnungen unter einem Dach sind ein wichtiger Beitrag zur Infrastruktur in Hiltrup-Ost.

Von Michael Grottendieck

Zur Einsegnungsfeier des Marienquartiers am Loddenweg war auch das Investorenehepaar Stefanie und Patrick Eckhard gekommen. Foto: gro

Wie hat sich alles in die Zeit gezogen – in der langen Phase des Lockdowns. Zum 1. November 2020 war das neue Marienquartier am Loddenweg bezugsbereit, und die neuen Mieter zogen tatsächlich ein. Alle 16 Wohnungen waren von Beginn an vermietet. Bis der Quartiertreff der Meyer-Suhrheinrich-Stiftung mit seinen Angeboten an den Start gehen konnte, vergingen aber weitere Monate.

Mittlerweile haben auch sie sich fest etabliert. Montags und freitags gibt es den offenen Mittagstisch, bei dem stets ein Drei-Gänge-Menü frisch aus dem Marienheim serviert wird. „Absolut begehrt“ – diese zwei Worte genügten Christian Kloster von der Meyer-Suhrheinrich-Stiftung, um die lebhafte Nachfrage im Quartier zu umschreiben.

Modern und ansprechend

Drei Seniorenkreise treffen sich in dem modern und ansprechend ausgestatteten Raum, verschiedene Sprechstunden werden angeboten. Sehr sehenswert sind die vier großformatigen Bilder, die der Künstler Michael Rickert geschaffen hat und dort aktuell ausstellt. Marianne Hoppenberg hatte den Kontakt hergestellt.

Was bislang noch fehlte, war die offizielle Einsegnung des Hauses. Diese Aufgabe übernahm Pfarrer Mike Netzler mit Freuden – und das gleich aus mehreren Gründen, wie er betonte. Zunächst einmal ist die Kirchengemeinde unmittelbarer Nachbar des neuen Marienquartiers. Zudem wurde das Gebäude genau dort errichtet, wo früher der Pfarrer von St. Marien gewohnt hatte. Und zudem ist das Altenhilfezentrum St. Clemens, das am Loddenweg erstmals das Angebot einer Tagespflege in Hiltrup-Ost realisieren kann, eine hundertprozentige Tochter der Kirchengemeinde. „Tagespflege schafft Entlastung für Angehörige“, ergänzte Michael Heeke, der Geschäftsführer des Altenhilfe-Zentrums.

„Zukunftsgerichtetes Projekt“

Als zukunftsgerichtetes Projekt lobte Bezirksbürgermeister Wilfried Stein die Errichtung des Marienquartiers. „Alle Planungen für Münsters Zukunft gehen davon aus, dass wir solche Quartierzentren entwickeln“, sagte er. Wobei er nicht verschwieg, dass die Zentren, die der Stadt vorschweben, etwas stärker auf alle Generationen ausgerichtet sein sollten.

Planen und reden kann man gerne und viel. Es muss auch Jemanden geben, er die Sache in die Hand nimmt. Ursprünglich – das heißt vor gut sieben Jahren – wollte die Meyer-Suhrheinrich-Stiftung das Gebäude in Eigenregie errichten lassen.

Lob für „hohe Qualität“

Das Projekt nahm erst richtig Fahrt auf, als im Jahr 2017 Patrick Eckardt mit seiner Firma BKV Baubetreuung einstieg. Für ihn ab es viel Lob. Er habe stets auf Qualität geachtet, hieß es. Nun bringt sich seine Frau Stefanie Eckhardt aktiv in das neue Marienquartier ein. Sie ist Ansprechpartnerin für die Mieter in den 16 seniorengerechten Wohnungen.

Wie hat sich alles in die Zeit gezogen – in der langen Phase des Lockdowns. Zum 1. November 2020 war das neue Marienquartier am Loddenweg bezugsbereit, und die neuen Mieter zogen tatsächlich ein. Alle 16 Wohnungen waren von Beginn an vermietet. Bis der Quartiertreff der Meyer-Suhrheinrich-Stiftung mit seinen Angeboten an den Start gehen konnte, vergingen aber weitere Monate.

Mittlerweile haben auch sie sich fest etabliert. Montags und freitags gibt es den offenen Mittagstisch, bei dem stets ein Drei-Gänge-Menü frisch aus dem Marienheim serviert wird. „Absolut begehrt“ – diese zwei Worte genügten Christian Kloster von der Meyer-Suhrheinrich-Stiftung, um die lebhafte Nachfrage im Quartier zu umschreiben.

Modern und ansprechend

Drei Seniorenkreise treffen sich in dem modern und ansprechend ausgestatteten Raum, verschiedene Sprechstunden werden angeboten. Sehr sehenswert sind die vier großformatigen Bilder, die der Künstler Michael Rickert geschaffen hat und dort aktuell ausstellt. Marianne Hoppenberg hatte den Kontakt hergestellt.

Was bislang noch fehlte, war die offizielle Einsegnung des Hauses. Diese Aufgabe übernahm Pfarrer Mike Netzler mit Freuden – und das gleich aus mehreren Gründen, wie er betonte. Zunächst einmal ist die Kirchengemeinde unmittelbarer Nachbar des neuen Marienquartiers. Zudem wurde das Gebäude genau dort errichtet, wo früher der Pfarrer von St. Marien gewohnt hatte. Und zudem ist das Altenhilfezentrum St. Clemens, das am Loddenweg erstmals das Angebot einer Tagespflege in Hiltrup-Ost realisieren kann, eine hundertprozentige Tochter der Kirchengemeinde. „Tagespflege schafft Entlastung für Angehörige“, ergänzte Michael Heeke, der Geschäftsführer des Altenhilfe-Zentrums.

„Zukunftsgerichtetes Projekt“

Als zukunftsgerichtetes Projekt lobte Bezirksbürgermeister Wilfried Stein die Errichtung des Marienquartiers. „Alle Planungen für Münsters Zukunft gehen davon aus, dass wir solche Quartierzentren entwickeln“, sagte er. Wobei er nicht verschwieg, dass die Zentren, die der Stadt vorschweben, etwas stärker auf alle Generationen ausgerichtet sein sollten.

Planen und reden kann man gerne und viel. Es muss auch Jemanden geben, er die Sache in die Hand nimmt. Ursprünglich – das heißt vor gut sieben Jahren – wollte die Meyer-Suhrheinrich-Stiftung das Gebäude in Eigenregie errichten lassen.

Lob für „hohe Qualität“

Das Projekt nahm erst richtig Fahrt auf, als im Jahr 2017 Patrick Eckardt mit seiner Firma BKV Baubetreuung einstieg. Für ihn ab es viel Lob. Er habe stets auf Qualität geachtet, hieß es. Nun bringt sich seine Frau Stefanie Eckhardt aktiv in das neue Marienquartier ein. Sie ist Ansprechpartnerin für die Mieter in den 16 seniorengerechten Wohnungen.

Stephanie und Patrick Eckardt Foto: Grottendieck
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