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Eingeschlossenes Tier auf dem Rockwool-Gelände

Das junge Reh ist wieder in Freiheit

Münster-Hiltrup

Das junge Reh, das auf einem Bereich des Rockwool-Betriebsgeländes eingeschlossen war, ist wieder in Freiheit. Die Rettungsaktion war aufwendiger als zunächst gedacht.

Vor dem Transport wurde das Tier leicht betäubt. Foto: Kreimer

Ob es etwas geahnt hatte? Jedenfalls war das junge Reh zunächst nicht auffindbar, als am Pfingstwochenende die groß geplante Rettungsaktion auf dem Rockwool-Gelände stattfinden sollte.

Wie in der vergangenen Woche berichtet, hatte sich ein junges Reh in einem kleinen Waldbereich auf dem Firmengelände zurückgezogen. Am Sonntagmorgen hatte es sich zwischen zwei Lagerhallen versteckt, als die Initiatoren der Rettungsaktion, Petra Beering und Carsten Kreimer, gemeinsam mit dem Tierfänger Frank Weisskirchen aus Duisburg, Volker Günther von der Firma Rockwool sowie zwei ortsansässigen Jägern das Tier suchten.

Leicht betäubt

Ihm wurde eine leichte Betäubung verpasst, als es angetroffen wurde. Dem Tier sollte während des Transportes möglichst Stress erspart werden. Petra Beering steuerte das Fahrzeug in ein von Axel Hartmann vorgegebenes Gebiet. Hier gebe es eine kleine Reh-Population, erklärte der Jäger. Aus diesem Grund werde dort aktuell nicht gejagt.

Carsten Kreimer war es ein Anliegen, allen Beteiligten ein Dankeschön zu sagen. Die zum Ausdruck gebrachte Wertschätzung gegenüber dem Tier sei bemerkenswert, sagte er.

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