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Akademisches Ehrenamt

Ehrenamt und die Liebe zu Büchern

Münster-Hiltrup

In der Stadtteilbücherei Hiltrup fällt täglich jede Menge Arbeit an. Ehrenamtler übernehmen wichtige Aufgaben. Und mittendrin sind auch vier Studierende der Uni Münster.

Martina Schönwälder

Lachendes Trio: Magdalena Faber (l.) freut sich über die Mitarbeit der Studentinnen Helena Fotopoulos (r.) und Noura El Shoura in der Stadtteilbücherei St. Clemens. Foto: na

„Ich finde es einfach schön, dass auch die junge Generation in unserem Mitarbeiterteam vertreten ist“, sagt Magdalene Faber, Leiterin der Stadtteilbücherei St. Clemens, mit Blick auf die beiden Studentinnen, die ihr im Wintergarten der Stadtteilbücherei gegenübersitzen.

Die 23-jährige Helena Fotopoulos und die 19-jährige Noura El Shoura sind allerdings nicht die einzigen Studentinnen, die sich mit viel Spaß in die Arbeit in der Bücherei einbringen. „Momentan sind es vier“, erklärt Magdalene Faber, die viel von der Arbeit der jungen Frauen hält. Auch wenn deren Einsatzmöglichkeiten in den Teams natürlich von der Beanspruchung durch die Uni beeinflusst werden. „Im Zweifelsfall geht da das Studium natürlich vor“, betont sie.

Was bewegt nun die beiden jungen Frauen, doch ein gutes Stück ihrer Freizeit zwischen Büchern zu verbringen? Und das ehrenamtlich. Denn: „Außer Keks und Kaffee gibt es für die Mitarbeiter bei uns nichts“, so Magdalene Faber. Aber Helena Fotopoulos, die im fünften Semester Geschichte und Latein studiert, war es gerade die Ehrenamtlichkeit, die sie gereizt hat. Und das, obwohl Studenten ja finanziell nicht unbedingt auf Rosen gebetet sind. Viel Spaß macht der 23-Jährigen auch die Arbeit in den Projekten, die die Stadtteilbücherei anbietet. Zum Beispiel die Vorlese-Aktion. Die Studentinnen sind also voll eingebunden in die Arbeit der Stadtteilbücherei.

Und bei Noura El Shoura war es der schlichte und ergreifende Grund, dass sie viel mit Büchern zu tun haben wollte. Mit echten und nicht mit digitalisierten. Das hat auch seinen bestimmten Grund, denn als Studentin der Ur- und Frühgeschichte und Antiken Kulturen habe sie es fast ausschließlich mit alten gebundenen Werken zu tun. Und das insbesondere mache ihr einfach Spaß, hat die 19-Jährige bereits nach ihrem zweiten Semester diese Vorliebe entdeckt.

Auf die Unterstützung von Helena Fotopoulos wird die Leiterin der Stadtteilbücherei allerdings in den nächsten Monaten verzichten müssen. Die 23-Jährige verbringt ein Auslandssemester an der Universität in der italienischen Stadt Perugia.

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