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„The Bluesanovas“ trumpfen auf

Ein Blues-Feuerwerk im Kulturbahnhof

Münster-Hiltrup

Ihr Auftritt sollte eigentlich schon im Jahr 2020 stattfinden. Jetzt wurde es endlich nachgeholt, und die „Bluesanovas“ ließen in Hiltrup so richtig krachen.

Von Andreas Hasenkamp

Ein Energie-Vulkan auf der Bühne, Begeisterung im von der Sonne gestreiften Publikum: „The Bluesanovas“ waren endlich gekommen. Foto: Andreas Hasenkamp

Jetzt brausten sie durch den Hiltruper Kulturbahnhof – nach gut zwei Jahren Wartezeit: Die international renommierte Band „The Bluesanovas“, fünf Münsteraner – Melvin Schulz (Gesang), Filipe de la Torre (Gitarre), Philipp Dreier (Schlagzeug), Nico Dreier (Klavier) und Nikolas Karolewizc (Bass). Die Freude war der Organisatorin Hilde Kortümm und anderen schon auf den Stufen zum ausverkauften Saal anzumerken, drinnen war es voll – bis ganz oben: „Habt ihr’s schön da oben?“, fragte denn auch Schulz.

Das Konzert sollte eigentlich schon 2020 stattfinden – doch dann lockte ein Blues-Festival auf den Azoren, man ließ sie ziehen, und dann kam Corona. Hilde Kortümm war voller Freude, dass sie nun kamen, und beschrieb den Umgang mit den Vielgefragten als sehr angenehm. Das „Familiäre“ im Kulturbahnhof, das würden sie schätzen, die mehrfachen Gewinner des „German Blues Award“, die 2022 bei der Tour von Eric Clapton Support Act waren, von Berlin über Prag bis Antwerpen.

So boten sie auch ein Stück aus dem noch nicht erschienenen dritten Studio-Album „Be Mine“. Und die Story, wie sie in den Abruzzen das letzte noch fehlende Stück für das zweite Album zustande brachten – trotz zur Neige gegangener Musen-Getränke. Der Pianist konnte seinen virtuosen Drive ebenso zelebrieren wie der Gitarrist, die raumsprengende Stimme von Schulz ohnehin. „Endlich mal tolle Musik!“ freut sich eine Frau in der Pause.

Auf einer ganz anderen Bühne ist die Band aus Münster im August auf den „Kulturwiesen“ zu hören, mitten in der Natur zwischen Wolbeck und Alverskirchen. Am 19. August (Freitag) soll dies sein.

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