1. www.wn.de
  2. >
  3. Münster
  4. >
  5. Hiltrup
  6. >
  7. Einbahnstraßenregelung trifft auf wenig Gegenliebe

  8. >

Bodelschwinghstraße

Einbahnstraßenregelung trifft auf wenig Gegenliebe

Münster-Hiltrup

Die SPD möchte, dass die Stadt Münster an der Bodelschwinghstraße im Abschnitt zwischen Hoher Geest und Moränenstraße Verkehrszählungen vornimmt. Eine Bürgeranregung geht noch weiter.

Von Michael Grottendieck

Die Bodelschwinghstraße in Hiltrup Foto: Grottendieck

Freitagvormittags ist der Andrang immer am größten. Am Markttag kommen die meisten Autos an die Bodelschwinghstraße. Vor allem in dem Teilbereich zwischen Hoher Geest und Moränenstraße merken die Anwohner, dass die Bodelschwinghstraße Standort für mehrere Geschäfte und Arztpraxen ist und zudem als Zufahrt zum Kleinen Schulzentrum dient. Und freitags fahren zahlreiche Besucher des Wochenmarktes mit dem Auto vor.

Bis zu 300 Fahrzeuge pro Stunde haben Anwohner nach eigenen Angaben gezählt. So steht es in einem politischen Antrag der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Hiltrup. Die SPD möchte, dass die Stadt Münster an der Bodelschwinghstraße im Abschnitt zwischen Hoher Geest und Moränenstraße Verkehrszählungen vornimmt, die Geschwindigkeit misst, mit der Fahrzeuge unterwegs sind, und zudem die Lärm- und Abgasbelastung ermittelt.

Kritik von der FDP

Aufgrund dieser Datenbasis könne die Bezirksvertretung anschließend entscheiden, ob Maßnahmen zur Beruhigung des Verkehrs im gesamten Verkehrsabschnitt erforderlich sind. Die übrigen Parteien unterstützten diesen Antrag einmütig.

Zeitgleich wurde der Bezirksvertretung eine Bürgeranregung nach § 24 der Gemeindeordnung zur Kenntnis gegeben, die Bodelschwinghstraße zur Einbahnstraße zu erklären und Bodenwellen anzubringen, wie es sie in Höhe der Paul-Gerhardt-Schule gibt. FDP-Vertreter Ulrich Eckervogt kündigte bereits an, dass sie die Vorschläge aus der Bürgeranregung nicht mittragen werde.

Die Verwaltung hat einiges zu tun bekommen.

Startseite