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Preise gehen an Kant-Gymnasium und Gymnasium Wolbeck

Europas ökologischem Fußabdruck auf der Spur

Münster-Hiltrup/Wolbeck

Die Feierstunde für die Gewinner des 69. Europäischen Wettbewerbes aus dem Regierungsbezirk Münster fand im Forum des Immanuel-Kant-Gymnasiums statt. Schüler des Kant-Gymnasiums sowie des Gymnasiums Wolbeck befinden sich in großer Zahl unter den Preisträgern.

Von Helga Kretzschmar

Die Kant-Schüler Linus Schlese, Joana Santos-Rutsch, Linn Wietzorke und Hanno Schechtel (v.l.) gewannen einen zweiten Landespreis beim 69. Europäischen Wettbewerb. Foto: Kretzschmar

„Toll, was Ihr geleistet habt in Zeiten, in denen Europa in einer schwierigen Situation steckt“, würdigte die Schulleiterin des preisverleihenden Immanuel-Kant-Gymnasiums Hiltrup, Jessica Pesch, die Gewinner des 69. Europäischen Wettbewerbes auf Landes- und Bundesebene aus dem Regierungsbezirk Münster.

Der bundesweite Wettbewerb stand unter dem Motto „Nächster Halt Nachhaltigkeit“. Der Fokus lag auf dem Europäischen Grünen Deal als zentrales Zukunftsthema der EU-Politik. Bei der Feier wurden Urkunden und Buchgutscheine an die Gewinnerinnen und Gewinner der Schulen des Regierungsbezirkes Münster überreicht.

13 Gewinner aus Wolbeck, zehn aus Hiltrup

13 Abiturientinnen und Abiturienten der Europaschule Gymnasium Wolbeck waren unter den Gewinnern. Sie errangen zwei zweite und vier dritte Landespreise. Vom Kant-Gymnasium wurden insgesamt zehn Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet. Die drei Gruppen vom Kant gewannen zwei zweite und einen dritten Landespreis.

Ideenreich und intensiv setzten sich die Schüler mit dem Wettbewerbsthema auseinander. Dabei ging es in erster Linie um den ökologischen Fußabdruck in Europa. Was können Kinder an ihren Schulen konkret für den Umweltschutz tun? Was macht eine Landwirtschaft aus, in der es Menschen, Tieren und Pflanzen gleichermaßen gut geht? Wie lassen sich Nahrungsmittel und andere Produkte so produzieren, dass möglichst wenig Ressourcen verbraucht werden? Was sollen wir in Zukunft in Europa anders machen?

Zukunft in Europa

Kreative Ideen waren in der Mittelstufe gefragt. „Art of Nature“ ließen Inspirationen zur Landart zu. Beim Thema „Urban Gardening“ gewannen die Kant-Schüler Linus Schlese, Joana Santos-Rutsch, Linn Wietzorke und Hanno Schechtel den zweiten Landespreis, indem sie das Thema Versiegelung beleuchteten.

Max Patzke, Max Adick und Jon Fund erstellten mithilfe von Interviews auch mit dem Architekten des Kant-Gymnasiums Konzepte zur Dachbegrünung und vertikalen Gärten. Sie sicherten sich ebenfalls den zweiten Landespreis. Bei „Dinner for Future“ ging es um Nachhaltigkeit bei der Herstellung von Lebensmitteln. Hier untersuchten die dritten Landespreissiegerinnen Mia Recker, Ida Arica und Marlene Retzlaff, ob Bio wirklich nachhaltig ist.

„Mach mal minimal“

Die Oberstufe hatte das anspruchsvolle Thema des Greenwashings zu beleuchten. Unter dem Modul „Mach mal minimal“, hieß es, ganz konkret Konsumverzicht zu üben. Bei „Alles für wenige Euro: Schrank, Shirt und Schnitzel“ werden nämlich die Folgen für Mensch und Umwelt nicht kalkuliert. Diese Kosten herauszufinden, war Aufgabe der Wettbewerbsteilnehmer.

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