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Heribert Aldejohann weist Vorwürfe der CDU zurück

FDP geht in die Offensive

Münster-Hiltrup

„Die CDU es nicht verkraften kann, dass nach Jahrzehnten ein anderer Kandidat das Amt des Bezirksbürgermeisters anstrebt“. Die FDP kontert zurück.

pd/gro

Heribert Aldejohann verteidigt den Kurs der FDP. Foto: pd

Aus den Reihen der Hiltruper FDP erhält Ulrich Eckervogt Unterstützung für seinen Kurs bei den bevorstehenden Wahlen des Bezirksbürgermeisters. Vorstandsmitglied Heribert Aldejohann weist die Vorwürfe der Ortsunion Hiltrup entschieden zurück.

Er habe den Eindruck, „dass die CDU es nicht verkraften kann, dass nach Jahrzehnten ein anderer Kandidat das Amt des Bezirksbürgermeisters anstrebt, der nicht das Parteibuch der CDU hat“, erklärte er. Aldejohann erinnert daran, dass die CDU als stärkste Fraktion in der Bezirksvertretung nach dem Tod von Joachim Schmidt zunächst keinen eigenen Kandidaten finden konnte. Bis sie auf einmal einen Newcomer aus dem Hut zauberte, der das Amt übernehmen sollte.

„Es handelt sich um Christoph Kunstlewe, der bisher weder in der Öffentlichkeit aufgetreten ist, geschweige irgendwelche politischen Ämter innehatte.“ Der FDP-Vorstand macht aus seiner Auffassung kein Geheimnis: „Er hat meines Erachtens keine politische Erfahrung, um so ein Amt auszuüben.“ Hinzu komme, „dass er noch im Berufsleben steht“.

In der künftigen Bezirksvertretung (19 Mitglieder) wäre die CDU (8 Sitze) auf eine breitere Unterstützung angewiesen, um eine Mehrheit von zehn Stimmen zu organisieren. Aldejohann stellt klar: „Der FDP-Vertreter wäre nicht zum Mehrheitsbeschaffer für die CDU geworden, zumal es noch an einer weiteren Stimme einer anderen Partei gefehlt hätte.“ Die anderen Parteien seien nicht Willens, den CDU-Kandidaten zu unterstützen.

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