1. www.wn.de
  2. >
  3. Muenster
  4. >
  5. Hiltrup
  6. >
  7. Forderung nach Schritttempo

  8. >

Bahnhof Hiltrup

Forderung nach Schritttempo

Münster-Hiltrup

Die Anwohner am Hiltruper Bahnhof lassen nicht locker. Wiederholt haben sie darauf aufmerksam gemacht, dass die gegenwärtige Situation aus ihrer Sicht nicht haltbar ist.

Michael Grottendieck

Zu viel Verkehr, zu großer Lärm: Bewohner des Eckhauses Glasurit- und Max-Winkelmann-Straße lassen nicht locker. Foto: gro

Im Frühjahr 2018 hatten sie eine Petition an die Stadt verfasst. Mehr als ein Jahr mussten sie auf eine Antwort warten. Jetzt geben sie eine Erwiderung.

► Um die Verkehrssicherheit zu verbessern und Lärm sowie Abgase zu reduzieren, wollen sie auf der Max-Winkelmann-Straße, der Ber­gi­us­straße und auf Teilen der Glasuritstraße Tempo 30. Bislang wurde lediglich an der Max-Winkelmann-Straße im Bereich der Kita zeitlich beschränkt zwischen 7 und 17 Uhr Tempo 30 eingeführt. Die Anwohner wie Hermann Holtmannspötter und Klaus-Dieter Kotz-Lörper fragen: Warum gibt es ein Lkw-Verbot an der Marktallee und auf Abschnitten der Hülsebrockstraße Tempo 30, nicht aber am Bahnhof? „Warum zeigt sich die Verwaltung dort beweglicher?“

► Eine bessere Verkehrsberuhigung wünschen sich die Anwohner auf der westlichen Bergius­straße. Das ist das Teilstück zwischen den West-Ost-Achsen im Bahnhofsbereich. An diesen Straßenabschnitt stoßen die Ein- und Ausfahrten der beiden Aldi-Parkplätzen sowie von zwei Tiefgaragen. Zudem führt die Straße direkt auf die Zufahrt des Parkplatzes am Edeka-Markt. Die Anwohner plädieren für einen verkehrsberuhigten Bereich, in dem jeder Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt ist. Im Klartext hieße das Schrittgeschwindigkeit. Sie argumentieren: Die derzeitige Situation verführe „zu schnellem Fahren“. Die Folge sei eine „große Unsicherheit bei allen Verkehrsteilnehmern“.

► Ganz und gar nicht einverstanden zeigen sich die Anwohner mit der Beurteilung des Lärms, der durch das Verkehrsaufkommen auf der Max-Winkelmann-Straße erzeugt werde. 250 Busse zählen sie tagtäglich, dazu der Anlieferverkehr mit vielen Kühl-Lastwagen. Sie sind überzeugt, dass die zulässigen Grenzwerte überschritten werden. Sie fordern eine Messung durch ein Gutachterbüro. Der Verwaltung werfen sie vor, planungsrechtlich ein „Kuddelmuddel“ veranstaltet zu haben.

Startseite
ANZEIGE