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Fortbildung beim Akademischen Ruder-Club

Auf dem Wasser gelten feste Regeln

Münster-Hiltrup

Wenn es um Sicherheit auf dem Wasser geht, darf kein Aufwand für die Ruderer zu große sein. Der Akademische Ruder-Club zu Münster bietet daher jährlich eine Obleute-Fortbildung an. Dieses Mal mit 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Erfolgreich haben 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Qualifizierungsmaßnahme beim Akademischen Ruder-Club (ARC) zu Münster absolviert. Foto: ARC

Kein Boot geht beim Akademischen Ruder-Club (ARC) zu Münster ohne verantwortlichen Bootsführer auf das Wasser. Da ist es selbstverständlich, dass auch Trainer, Übungsleiter und die „Chefs des Steges“ diese Qualifikation besitzen müssen. Wer ein Boot führt, übernimmt eben Verantwortung – für sich und für die Mannschaft.

Der aktuelle Unfall zwischen einem Vierer und einem Tankmotorschiff macht wiederum deutlich, dass die Ruderer sich mit ihren Sportgeräten auf einer europäischen Wasserverkehrsstraße befinden, heißt es in der Mitteilung. Hier gilt die Binnen­schiff­fahrts­straßen­ordnung.

Der Akademische Ruder-Club zu Münster bietet daher jährlich eine Obleute-Fortbildung an. Diese spezifische Fortbildung mit abschließender Prüfung nach DRV-Standard liegt beim Akademischen Ruder-Club zu Münster seit nunmehr 15 Jahren in den Händen von Clubmitglied Dr. Raphael Weiss.

Begegnung mit dem Schiffsverkehr

Inhaltlich geht es um die Verantwortung für das Boot und die Mannschaft – und zwar auf dem Wasser, aber auch an Land, dem Clubgelände oder auf dem Regattaplatz. Ruderkommandos müssen sitzen. Das Wetter muss richtig eingeschätzt werden und es gilt die Boote vorausschauend und sicher zu steuern und zu führen. Dabei muss man die Strömungs- und Sogverhältnisse an Engstellen oder bei Dickschiffen beachten und auch mit „unwissenden Wasseraktivisten“ wie Stand-up-Paddlern, Schwimmern und Anglern klar kommen.

Die Begegnung mit dem Schiffsverkehr unterliegt dabei festen Regeln und Vorschriften. Viele Sicherheits- und Präventionshinweise runden die Fortbildung ab, die schließlich mit einer Lernzielkontrolle endet. 22 Teilnehmer hatten sich angemeldet, von denen 21 auch am zweiten Tag erschienen sind. Wie stets war diese Qualifizierungsmaßnahme auch offen für andere Rudervereine, und so waren wieder Ruderfreunde aus Senden mit dabei.

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