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Illegale Müllkippe in Kanalnähe

Grüne sind entsetzt über Umweltfrevel

Münster-Hiltrup

Eine wilde Müllkippe in einem Waldstück in der Nähe des Kanals in Hiltrup sorgt aktuell für großen Unmut bei den Grünen. Und nicht nur das stört die Kommunalpolitiker.

Zeigen sich entsetzt (v.l.): Carsten Peters, Julia Burkhardt und Magdalene Bröckers. Foto: pd

„So etwas haben wir lange nicht gesehen und sind entsetzt“, entrüstet sich Carsten Peters, Ratsherr der Grünen, angesichts der wilden Müllkippe in einem Waldstück in der Nähe des Kanals in Hiltrup. „Offensichtlich wurde die abgelegene Gegend genutzt, um Haushalts- und Elektrogeräte und sonstigen Müll nach Verwertbarem zu untersuchen, um den Rest einfach liegen zu lassen“, heißt es in einer Pressemitteilung-

Nachbarn hatten auf die illegale Müllkippe hingewiesen, eine Abordnung der Grünen war vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu machen, heißt es in der Mitteilung. Jede Art von Müll in der Natur sei schädlich. Hier sei es aber besonders schlimm, denn es lägen zwischen allem möglichen Unrat auch sehr viele Batterien, „die mit der Zeit auslaufen, und Elektroschrott weit verstreut auf dem Waldboden“, sagt Peters.

Da sich dieser Müllhaufen auf einem in der Nähe des Kanals liegenden Gelände der Bahn befindet, ist die Bahn zuständig für die Entsorgung. Denn offensichtlich sind die Verursacher nicht zu ermitteln. Können sie allerdings zur Verantwortung gezogen werden, drohen empfindliche Strafen.

„Die Polizei hat sich vergeblich bemüht, die Verursachenden zu finden und auch der Bahn ist das Problem hier an dieser Stelle natürlich seit längerem bekannt, so wie wir erfahren haben. Aber der Müll liegt immer noch hier und jeder Tag länger, der bis zur Räumung vergeht, ist einer zu viel“, ärgert sich Julia Burkhardt, Sprecherin der Grünen Fraktion der BV-Fraktion Hiltrup.

Neben solch gravierenden Fällen, gibt es auch immer wieder Spaziergängerinnen und Spaziergänger oder Kinder und Jugendliche, die sich gegenüber der Natur wenig rücksichtsvoll verhalten, heißt es in der Mitteilung er Grünen.

„Einige Hundebesitzer meinen, der Wald hier wäre ein großer Hundespielplatz mit Freilaufangebot. Ihre Vierbeiner stöbern dann unangeleint weit weg von Spazierwegen durch das Unterholz abgelegener Rückzugsorte der Waldtiere, scheuchen sie auf und hetzen dann auch schon mal hinter Rehen her“, bedauert Julia Burkhardt.

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