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Hafen an der Alten Fahrt

Künftig wird es kaum noch Schwertransporte geben

Vermutlich wird die Zahl der Schwertransport, die in Hiltrup am Hafen an der Alten Fahrt des Dortmund-Ems-Kanals künftig verschifft werden werden, deutlicher geringer werden. Der Grund dafür liegt in Ostwestfalen.

Von Michael Grottendieck

Foto: Grottendieck

Die Reise geht in den Süden der Türkei: Der Bestimmungsort Yumurtalık ist als Badeort dem einen oder anderen durchaus geläufig. Dort befindet sich zudem ein Kraftwerk Iskenderun, das 2003 von deutschen Firmen errichtet wurde. Offenbar wird dort ein Speisewasservorwärmer ausgetauscht.

Der 106 Tonnen schwere und knapp 15 Meter lange Stahlbehälter ist am Mittwochvormittag im Hafen an der Alten Fahrt des Dortmund-Ems-Kanals verschifft worden. Zwei mobile Kranwagen der Firma Wagenborg hoben das Bauelement in den Schiffsrumpf.

Produktionsstandort aufgegeben

Es wurde von der Firma Balcke-Dürr in Neubeckum gefertigt. In Zukunft dürfte die Zahl der Schwertransporte nach Hiltrup eher geringer werden. Denn Balcke+Dürr hat im vergangenen Herbst die Produktion am Neubeckumer Standort komplett aufgegeben. In Neubeckum ist die Sorge um den dortigen Industriestandort groß. Balcke+Dürr gilt als führender Anbieter von Komponenten und Lösungen für Energieerzeugungs- und Chemieanlagen. Seinen Hauptsitz hat das 130 Jahre alte Unternehmen in Düsseldorf.

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