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Stadtteilmanagerin stellt sich in der Bezirksvertretung vor

Ladestationen für E-Bikes

Münster-Hiltrup

Hiltrups neue Stadtteilmanagerin Daniela Ulbrich will den Ausbau von Ladestationen für E-Bikes vorantreiben. Dafür gebe es derzeit zahlreiche Fördermittel. Für die neuen Stationen will sie bevorzugt Standorte im Ortskern suchen.

Michael Grottendieck

Ladestation für E-Bikes. Foto: dpa

Stadtteilmanagerin Daniela Ulbrich will den Ausbau von Ladestationen für E-Bikes vorantreiben. Dafür gebe es derzeit zahlreiche Fördermittel, sagte sie vor der Bezirksvertretung Hiltrup. Einen guten Grund, diese Ladestationen nicht ausschließlich vor dem Bahnhof aufstellen lassen, kann sie auch nennen.

Vor fünf Wochen hat die gebürtige Rheda-Wiedenbrückerin ihre Tätigkeit als Stadtteilmanagerin angetreten. Zuvor war sie 18 Jahre in einem münsterländischen Maschinenbau-Unternehmen tätig. Eine erste Aktion wurde recht kurzfristig umgesetzt: Seit Mitte November hat der Stadtteil eigene Mund-Nase-Bedeckungen mit dem „48165“-Logo.

Die Masken scheinen gut anzukommen. Es wurde jetzt bereits zum zweiten Mal nachbestellt, berichtet Daniela Ulbrich. Mit einem Teil des Verkaufserlöses unterstützt der Wirtschaftsverbund die gegenwärtig laufende Ausstellung der Alltagsmenschen.

Mit den drei Schlagworten Information, Kommunikation, Vernetzung wird von den drei Geldgebern der Halbtagsstelle (Stadt Münster, Wirtschaftsverbund sowie Stadtteiloffensive) ihr Tätigkeitsschwerpunkt umschrieben.

Aus den Reihen der Politik kommen in erster Linie Fragen nach dem Befinden des Einzelhandels und der Gastronomie. Einige Einzelhändler sähen die Lage kritisch; andere würden registrieren, dass sie von der aktuellen Lage profitieren können. Denn auch auswärtige Kunden würden aktuell lieber in Hiltrup als in der Innenstadt einkaufen – „weil sie sich hier sicherer fühlen“. Aus der Gastronomie habe sie hingegen Stimmen gehört, die sagen: „Einen dritten Lockdown werden wir nicht überleben.“

Die angekündigten Sprechstunden hat Daniela Ulbricht bislang noch nicht durchgeführt. Umso mehr befasst sie sich mit Projekten wie den Elektro-Ladestationen für E-Bikes. Sie wolle die Ladestationen im Ortskern platzieren, damit auch Touristen, die am Kanal entlang radeln, einen weiteren „Anreiz hätten, in den Ort hineinzukommen“, erläutert sie. Die Stadtteilmanagerin will mit privaten Grundstücksbesitzern sprechen, um geeignete Standort aufzutun.

Aus der Politik kommt der Hinweis, zugleich auch nach der Möglichkeit zu fragen, ob an den Ladestationen auch Sitzbänke aufgestellt werden können. Die würden an der Marktallee fehlen.

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